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WWF Österreich begrüßt Aus für Marchfeld-Schnellstraße
Natur- und artenschutzrechtliche Bestimmungen im Verfahren missachtet – Umweltschutzorganisation fordert Mobilitätswende und klimafreundliche Alternativen für die Region
Laut dem Urteil seien natur- und artenschutzgesetzliche Bestimmungen im Verfahren missachtet worden, zudem habe es keine ausreichende Prüfung von alternativen Verkehrslösungen gegeben. Das Urteil bestätigt damit die jahrelange Kritik des WWF. „Die geplante Schnellstraße hätte einen massiven Flächenfraß zur Folge und den Lebensraum streng geschützter Arten brutal zerschnitten. Allein schon aufgrund der katastrophalen Folgen für den Klima- und Bodenschutz dürfen fossile Großprojekte aus dem vergangenen Jahrhundert keine Zukunft haben. Als nächstes müssen daher weitere klimaschädliche Straßenbauprojekte gestoppt werden, angefangen bei der Lobau-Autobahn“, fordert Maria Schachinger, Bodenschutzsprecherin des WWF Österreich.
Mit den 308 Millionen Euro, die für die Marchfeld-Schnellstraße zur Verfügung standen, könnte man etwa 3.000 Kilometer neue Freiland-Radwege bauen. „Gerade das Marchfeld braucht dringend bessere Radweg-Infrastruktur und eine große Offensive für den Ausbau von öffentlichen Verkehrsmitteln. Klimaverträgliche Infrastruktur-Investitionen schützen nicht nur Umwelt und Gesundheit, sondern bringen Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung“, sagt Maria Schachinger.
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