Es war der Start eines großen Abenteuers für 18 Wisente: Die Tiere konnten erfolgreich im Kaukasus ausgewildert werden und somit in ihre Heimat zurückkehren. Darunter auch Ina, eine selbstbewusste und forsche Kuh aus Innsbruck.
WWF trauert um Naturschützer Professor Georg Grabherr
Die Umweltschutzorganisation WWF Österreich trauert um den Wissenschafter und Naturschützer Professor Georg Grabherr, der 76-jährig nach langer Krankheit verstorben ist. „Mit seinen bahnbrechenden Studien etablierte Georg Grabherr den Naturschutz in Österreichs Wissenschaft und bereitete vielen Schutzgebieten ihren Weg. Seine fundierte Forschungs- sowie leidenschaftliche und beherzte Vermittlungsarbeit wirkte weit über unsere Landesgrenzen hinaus. Er lieferte bereits zu einem frühen Zeitpunkt international publizierte Belege für die Auswirkungen der Erderhitzung und machte Mut, indem er Positvbeispiele gelungener Naturschutzarbeit vor den Vorhang holte“, erinnert WWF-Geschäftsführerin Andrea Johanides an das große Erbe des Professors für Naturschutzbiologie, Vegetations- und Landschaftsökologie an der Universität Wien. Im Jahr 2012 wurde er dafür als „Wissenschafter des Jahres“ ausgezeichnet.
Als langjähriger Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des WWF Österreich gestaltete und professionalisierte Georg Grabherr die Arbeit der Naturschutzorganisation maßgeblich. Der heutige Vorsitzende Thomas Wrbka unterstreicht: „Georg Grabherr prägte die Naturschutzszene in Österreich über Jahrzehnte. Er hat nicht nur eine große Anzahl Studierender ausgebildet und motiviert, sondern sie auch ermuntert, die professionelle Arbeit im Naturschutz als lohnende Berufsperspektive anzustreben. Ob im WWF, in den Naturschutzbehörden oder in Ökologiebüros, überall finden sich Menschen, denen Georgs Engagement bis heute Vorbild ist und noch lange bleiben wird.“
„Wir verneigen uns in Dankbarkeit vor Georg Grabherrs Lebenswerk. Unser Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden seiner Familie“, sagt Andrea Johanides im Namen des gesamten WWF Österreich.
News
Aktuelle Beiträge
WWF-Auswilderungsprojekt: Tiroler Wisent-Kuh „Ina” erfolgreich im Kaukasus freigelassen
Naturschutzorganisation siedelt Wildrinder in ihrer Heimat Aserbaidschan an – Kuh „Ina” aus Innsbruck ist eines von 18 Tieren – WWF: „Paradebeispiel für internationalen Artenschutz”
Stromanbieter-Check: TIWAG fällt bei Stromanbieter-Check durch
129 heimische Stromanbieter von WWF und GLOBAL 2000 analysiert – TIWAG aufgrund von mangelnder Transparenz und fehlender naturverträglicher Strategie nur auf Platz 116
Stromanbieter-Check: Wenige Vorreiter, viel Intransparenz
WWF und GLOBAL 2000 analysieren 129 heimische Stromanbieter: Nur drei Vorreiter gekürt, schlechtes Zeugnis für viele Landesenergieversorger
Tiwag-Talschaftsverträge: WWF fordert Reformen statt heimlicher Absprachen
Geheime Vereinbarungen erst nach Gerichtsbeschluss offengelegt – WWF fordert volle Transparenz, unabhängige Kontrolle und neue Spielregeln für künftige Verträge
Good News: Neues Jahr bringt Fangverbot für Störe in Bulgarien
Bulgarien hat ein dauerhaftes Fangverbot für Störe in der Donau und im Schwarzen Meer eingeführt. Der WWF Bulgarien spielte dabei eine Schlüsselrolle.
Treibhausgas-Bilanz: WWF warnt vor drohendem Verfehlen der Klimaziele
Ausblick negativ, Österreich nicht auf Kurs für 2030 und 2040 – Verfehlen der Klimaziele wäre „politisches Debakel der Sonderklasse“
WWF zum Ableben von Andreas Pataki
Früherer Bürgermeister von Marchegg und langjähriger Partner im WWF-Auenreservat Marchegg verstorben – WWF würdigt Lebenswerk und Einsatz für Natur
Good News: Abkommen als Meilenstein für Meeresschutz
Das neue Jahr läutet eine neue Ära der Meerespolitik ein: Durch das internationale Abkommen zum Schutz der Hohen See gibt es nun endlich Regeln für zwei Drittel der globalen Meeresfläche.









