Ein Drittel der Teuerung geht auf höhere Treibstoff- und Heizölpreise zurück – WWF fordert mehr Energieeffizienz, Abbau umweltschädlicher Subventionen und naturverträglichen Ausbau erneuerbarer Energien – Spritpreisbremse nahezu wirkungslos
WWF zur Kaunertal-UVP: 29 mangelhafte Fachbereiche nach 15 Jahren Kaunertal-Planung offenbaren “hoffnungslos veraltetes Projekt”
Mängel in 29 von 45 Fachbereichen, und das nach 15 Jahren Planung: Der geplante Ausbau des Kraftwerks Kaunertal droht endgültig zum Milliardengrab zu werden. “Die Prüfungsergebnisse der Gutachter:innen bestätigen die Kritik dutzender Umweltorganisationen und Bürgerinitiativen: Die Tiwag hat die Auswirkungen der Klimakrise nicht berücksichtigt und es fehlen auch geologische Untersuchungen. Nach 15 Jahren Planung ist das ein Armutszeugnis und zeigt, wie hoffnungslos veraltet und unzeitgemäß dieses Mega-Projekt ist”, kritisiert Bettina Urbanek, Gewässerschutzexpertin des WWF Österreich.
“Die Tiwag sollte lieber in die Zukunft denken und den schnellen Ausbau von naturverträglichen Projekten bei den Erneuerbaren Energien forcieren – etwa Photovoltaik auf großen Parkplätzen -, anstatt weiter Zeit, Gelder und Ressourcen für Verfahren mit diesem ökologisch und sozial untragbaren Projekt zu vergeuden”, fordert Bettina Urbanek vom WWF.
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