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Der Inn - wichtigster Donauzubringer Mitteleuropas braucht unseren Schutz

Mehr Bewegungsfreiheit statt weitere Verbauung

Naturnah und sicher soll er werden, der größte Fluss Tirols: Die Initiative „Unser Inn“ verbindet Hochwassersicherheit mit Naturschutz und Lebensqualität.

Durch starke Eingriffe in den Naturhaushalt hat der Mensch diese Landschaft aber entscheidend umgestaltet und verändert.

 

Mehr Lebendigkeit für „Unseren Inn“


Als typischer Alpenfluss war das gesamte Flusstal ehemals von Schotterbänken, Flussinseln, Auwäldern und Feuchtgebieten geprägt. Durch starke Eingriffe in den Naturhaushalt hat der Mensch die abwechslungsreiche Landschaft am Inn massiv umgestaltet und verändert. Hierdurch verlieren nicht nur viele Tier- und Pflanzenarten wie Flussläufer, Deutsche Tamariske oder Äsche ihre natürlichen Lebensräume; der Fluss kann bei außergewöhnlichen Hochwasserereignissen die Wassermassen nicht mehr auffangen.

Die weitere Verbauung flussnaher Bereiche muss gestoppt werden – zum Schutz von Tieren, Pflanzen und Menschen.

Auf Basis eines Revitalisierungskonzepts soll der Tiroler Inn wieder lebendiger werden: so sollen z.B. neue Flussaufweitungen entstehen, Seitengewässer wieder angebunden und neuer Auwald geschaffen werden.

Einmalige Allianz


Seit 2006 betreut der WWF die letzten Auwaldgebiete am Inn, so dass diese erhalten bleiben. Gemeinsam mit Politik, Behörden und Wirtschaft setzt sich der WWF für eine ökologische Aufwertung des Inns ein. Im Winter 2007 wurden die ersten Maßnahmen gesetzt, damit Flussaufweitungen entstehen können, Altarme wieder angebunden und Auen wieder lebendig werden. Ein weiterer Meilenstein wurde im August 2007 gesetzt: Der "Masterplan Inn" mit Maßnahmen bis 2010 wurde vom Lebensministerium, Land Tirol und WWF fertig gestellt und präsentiert. In weiterer Folge wurde "Unser Inn" ein Teil des Leitbildes "Zukunftsraum Tirol", wodurch das Kooperationsprojekt "Der Inn - lebendig und sicher" gemeinsam mit den Partnern Lebensministerium und Land Tirol entstand."

Jetzt Petition gegen Kraftwerksprojekt unterschreiben!


Ein aktuelles Kraftwerksprojekt bei Telfs bedroht eine der letzten naturnahen Fließstrecken des Inns!

Zwischen Stams und Telfs ist der Inn noch durch ursprüngliche Auwälder und freie naturnahe Flussdynamik charakterisiert – so wurden hier die bestehenden „Rietzer und Mieminger Innauen“ zum Sonderschutzgebiet erklärt, der höchsten Schutzkategorie Tirols. Exakt an diesem Abschnitt planen die Innsbrucker Kommunalbetriebe die Errichtung eines Laufkraftwerkes.

Durch den Bau des Kraftwerkes würden charakteristische Schotterbänke verschwinden und mit ihnen eine Vielzahl an geschützten Tier- und Pflanzenarten. Auch das Sonderschutzgebiet würde massiv beeinträchtigt. Dieser Innabschnitt ist einer der letzten Relikte artenreicher Flusslandschaft am Inn und muss erhalten bleiben. Aus diesem Grund haben sich zahlreiche NGOs und Fischereibetriebe zusammengeschlossen, um dieses Kraftwerk zu verhindern und die „Rietzer und Mieminger Innauen“ zu retten.

Unterstützen Sie den Schutz einer der letzten naturnahen Strecken des Inn, indem Sie jetzt unsere Petition zum Schutz aller österreichischen Flüsse auf der Plattform "Flüsse voller Leben" unterschreiben: Zur Petition! 

Spenden und helfen


„Unser Inn“ braucht jeden Euro, denn die Revitalisierungsmaßnahmen kosten viel Geld.
Bitte unterstützen auch Sie das WWF-Projekt für neues Leben am größten Fluss Tirols! 


Alpen-Karpaten-Folder 
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