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Ratgeber: Augen auf beim Souvenirkauf!

Artenschutz im Urlaub
Die Urlaubszeit  bedeutet oft auch eine Reise ins Ausland. Natürlich möchte man sich an das Highlight des Jahres auch nach der Rückkehr möglichst lange erinnern – weshalb der Souvenirmarkt im Sommer Hochsaison hat. Mitbringsel aus bedrohten Arten gehören aber nicht ins Gepäck!

Hier downloaden:
PDF-Dokument, 940,48 KB WWF Souvenirführer


Artenschutz-Ratgeber für den Urlaub


Damit man nicht aus Unwissenheit zum Schmuggler wird informiert der Folder „Schauen statt Kaufen“ (Download: PDF-Dokument, 1,28 MB CITES Poster-Folder) von WWF, Lebensministerium und OZO Reisende darüber, welche Tiere und Pflanzen - von Elfenbein über Reptilien bis hin zu Korallen oder Orchideen – sie nicht lebend oder zu einem Souvenir oder Schmuckstück verarbeitet mit nach Hause nehmen dürfen.

Tigerfell, © by WWF-Canon/Edward PARKER

Vorsicht beim Kauf von Reisemitbringseln


Viel zu viele ohnehin bereits gefährdete Arten landen weltweit in Souvenirläden. Sogar lebende Schildkröten oder Äffchen werden oftmals aus falscher Tierliebe mitgenommen und dann beschlagnahmt. Nicht nur bei Urlauben in „exotische“ Länder muss man aufpassen – gerade die Mittelmeerländer müssen oft als Umschlagplatz für Arten herhalten, die von weit her kommen. Besondere Vorsicht ist bei Mitbringseln aus Schildkrötenpanzern, Elfenbein, Korallen, Muscheln oder Schnecken geboten.

Wir empfehlen Reisenden, sich im Zweifelsfall vor der Einfuhr nach den geltenden  Bestimmungen zu erkundigen, oder noch besser ist es natürlich, anstelle von Souvenirs zweifelhafter Herkunft zu traditionellen Handwerksprodukten, etwa aus Textil, zu greifen. So entgeht man möglichen Schwierigkeiten und unterstützt gleichzeitig die einheimische Bevölkerung und die lokale Wirtschaft.

Zweifelhafte Souvenirs


Wer Souvenirs von bedrohten Tier- und Pflanzenarten kauft – und über 30.000 davon sind streng geschützt –  und sie ohne die nötigen amtliche Genehmigungen in die EU mitnimmt muss mit empfindlichen Strafen rechnen. So kann bereits der Kauf eines Uhrbandes aus dem Leder einer gefährdeten Tierart oder eine Kaviardose zuviel im Gepäck schmerzhafte Geldstrafen bringen. Für besonders schwere Delikte drohen Strafen bis zu 36.000 Euro oder zwei Jahre Freiheitsentzug.

Zoll Flughafen Wien

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Die Folder können Sie unterhalb des Artikels einfach herunterladen oder telefonisch unter Tel. 01/48817-0 bestellen.
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