Umweltschutzorganisation nennt drei Messlatten für die COP31: Fossilausstieg, Entwaldungsstopp und Abbau fossiler Subventionen – WWF fordert Umsetzung auch in Österreich
WWF präsentiert "hässliche" Werbekampagne
Provokante Werbelinie schafft europaweit Bewusstsein für nachhaltigen Fisch-Konsum

Die von J. Walter Thompson Wien und Düsseldorf entwickelte internationale Kampagne provoziert durch "hässliche Fische"-Sujets. Sie lenkt die Aufmerksamkeit auf wirklich hässliche Tatsachen – die sozialen und ökologischen Auswirkungen des Fischkonsums in Europa. Spot und Anzeigen verdeutlichen globale Zusammenhänge und Konsequenzen überfischter Meere, vor allem auf Menschen in Entwicklungsländern.
"Europa ist der weltweit größte Markt für Fisch und Meeresfrüchte. Knapp 60 Prozent des konsumierten Fischs werden importiert, in Österreich gar 95 Prozent. Die Hälfte davon stammt aus Entwicklungsländern", unterstreicht WWF-Projektleiterin Sabine Gisch-Boie die Wichtigkeit der Bewusstseinsbildung. Sie betont vor allem die soziale Verantwortung der Konsumenten: "Die richtige Wahl beim Fischkauf hat direkte Auswirkungen auf die Lebensumstände der Bevölkerung in Entwicklungsländern. Die Einkommens- und Ernährungsgrundlage von über 800 Millionen Menschen weltweit hängt unmittelbar vom Fischfang ab."
Die Kampagne erscheint in mehreren Wellen, mit wechselnden Sujets und in elf Ländern Europas in den Formaten TV, Print, Plakat und Online. Österreich macht den Anfang. Es folgen Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Portugal, Rumänien, Slowenien und Spanien. Dahinter steht das EU-kofinanzierte Fish Forward Projekt des WWF – eine insgesamt dreijährige Marketing-, Kommunikations- und Forschungs-Initiative unter der Leitung des WWF Österreich. Neben der neuen Werbekampagne sind zahlreiche Aktivitäten in den Bereichen Social Media und PR in Planung.
Die neue Website www.fishforward.eu bietet Konsumenten, Journalisten, Handelsunternehmen und gastronomischen Betrieben umfangreiche Information zu nachhaltigem Fisch. In elf Sprachen werden globale Zusammenhänge dargestellt, ökologische und soziale Auswirkungen verständlich gemacht sowie Empfehlungen für Konsumenten, Unternehmen und politische Entscheidungsträger präsentiert.
Kampagnen-Spot und -Anzeige finden Sie unter:
http://bit.ly/1NCuenD (Deutsch) und http://bit.ly/1G1VvNJ (Englisch)
Der WWF ruft zur Unterstützung der Initiative auf. Medienvertreter sind herzlich eingeladen, Spot und Anzeige zu veröffentlichen. Weitere Anzeigen-Sujets folgen in den nächsten Wochen und Monaten.
Für mehr Informationen zum Projekt und der Werbekampagne, bzw. zur Anforderung von passendem Video- und Bildmaterial:
Rückfragehinweis:
Mag. Florian Kozák
WWF Pressesprecher, Fish Forward Projekt
+43 676 83 488 276
florian.kozak@wwf.at
Rückfragen
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