Im WWF-Reservat hat die Storchen-Saison begonnen – 2025 gutes Jahr für den Storchen-Bestand – Weitere Rückkehrer werden in den kommenden Wochen erwartet
Artenschutzkonferenz: Stirbt der Blauflossenthunfisch aus?
Wien/Doha, Donnerstag, 18. März – Der Antrag von Monaco, den internationalen Handel mit atlantischem Blauflossenthunfisch zu verbieten, wurde heute bei der internationalen Artenschutzkonferenz in Doha/Katar abgewiesen. „Obwohl wissenschaftlich erwiesen ist, dass der Bestand alle Kriterien für den Schutz der Art erfüllt und trotz der politischen Unterstützung einer Mehrheit von Fangnationen auf beiden Seiten des Atlantiks, hat die Regierung keine Chance bekommen, die Diskussion zu Ende zu führen. Das ist eine Katastrophe für die Weltmeere“, reagierte WWF-Meeresexperte Axel Hein heute Nachmittag enttäuscht. 72 der 129 Mitgliedsstaaten von CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) haben gegen den Antrag gestimmt. Damit konnte keine Zweidrittel-Mehrheit erreicht werden.
Das Fürstentum Monaco, das den Antrag auf die Listung im Anhang I – was einem internationalen Handelsverbot entspricht – eingebracht hatte, wurde kurz nach Eröffnung der Verhandlungen unterbrochen und Libyen drängte auf eine unmittelbare Stimmabgabe. Damit darf Japan, das 80 Prozent aller gefangenen Blauflossenthunfische aufkauft, den Raubbau an der extrem gefährdeten Art fortsetzen. Der WWF wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass Restaurants, Supermärkte, Händler und Konsumenten keinen Blauflossenthunfisch mehr kaufen.
Weitere Informationen:
MMag. Franko Petri, Pressesprecher WWF, Tel. 01-48817-231, Email: franko.petri@wwf.at.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
20 Jahre WWF Earth Hour: Weltweit gehen am 28. März die Lichter aus
Bundespräsident Alexander Van der Bellen ruft gemeinsam mit WWF-Geschäftsführerin Andrea Johanides zur Teilnahme an der globalen Klima- und Naturschutz-Aktion auf
WWF-Klimaschutz-Monitor: Schlechte Klimapolitik wird zum Milliardenrisiko
Analyse nach erstem Jahr der Dreier-Koalition zeigt große Defizite – Bundesregierung verspielt Erreichen der Klimaziele und erzeugt Milliardenrisiken für Budget – WWF fordert Kurskorrektur
Bundesregierung: Erstes Bodenschutz-Zeugnis zeigt große Defizite
WWF-Bodenschutz-Monitor 2026 veröffentlicht: Ein Jahr nach Regierungsstart prägen Stillstand und Rückschritte die Bodenpolitik – Widmungsabgabe als positive Ausnahme
Video: Animation zeigt Klimarisiken im Kaunertal
Eine ZDF-Animation zeigt, was passieren könnte, wenn ein Felssturz den Gepatsch-Stausee trifft.
Notruf vom Nordpol: WWF warnt vor zunehmenden Gefahren für die arktische Tierwelt
Eisbären, Walrosse und Ringelrobben leiden unter Klimakrise und Öl-Industrie – WWF fordert konsequenten Ausstieg aus fossiler Energie und wirksam geschützte Rückzugsräume
Good News: Seltene Gorilla-Zwillinge im Virunga-Nationalpark geboren
Seltene Neuigkeiten aus dem Virunga-Nationalpark: Gorillaweibchen Mafuko hat Zwillinge bekommen!
„Achtung Gefahr“: WWF protestiert mit 20-Meter-Banner gegen Kaunertal-Ausbau
Massive Gefahren für Bevölkerung und Natur weiterhin ungeklärt – UVP-Unterlagen „skandalös unvollständig“ – WWF macht mit Riesen-Banner auf Sicherheitsrisiken aufmerksam
Nach Massen-Fischsterben: WWF fordert Wasser-Rettungspaket für Untere Lobau
Naturschutzorganisation: Langjähriger Wassermangel wirkt sich in niederschlagsarmen und kälteren Wintern besonders fatal für Fische aus – Stadt Wien sollte rasch mit Gegenmaßnahmen starten













