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© WWF-Greece / Vassilis Kokkinidis

Tipps: Auch beim Essen das Klima schützen

Pflanzlich, biologisch, saisonal und regional soll’s sein

Es muss nicht immer ein Schnitzel sein

Ein zu hoher Fleischkonsum hat nicht nur negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit, sondern auch auf unsere Umwelt und das Klima. Treibhausgasemissionen entstehen im gesamten Herstellungsprozess – also vom Futtermittel bis hin zum panierten Schnitzerl am Teller. Dazu gehören die Futtermittelproduktion, die Bodenbearbeitung, der Gebrauch von Düngemitteln und Landmaschinen wie Traktoren oder Mähdrescher, die Verdauungsgase der Kühe, die Verarbeitung des Fleisches sowie die Verpackung und Kühlung.

Neben den direkten Schäden aus der Fleischproduktion gibt es auch noch viele, für uns weniger sichtbare, Folgen für die Umwelt. Die Produktion der Futtermittel oder die Rodung für Weideflächen nimmt nämlich enorme Flächen in Anspruch. Graslandschaften werden zu Äckern, Wälder werden für den Anbau von Futterpflanzen wie Soja gerodet. In Südamerika gehen so jährlich riesige Flächen von wertvollen Regenwäldern für immer verloren. Dadurch wird die Klimakrise vorangetrieben und zusätzlich einer der artenreichsten Lebensräume der Welt geschädigt.

Deshalb: Fleisch immer weniger und wenn dann als etwas Besonderes – am Besten in Bio-Qualität – genießen und so oft wie möglich pflanzlich essen.

Biologisch, saisonal und regional – das bringts!

Außerhalb der Saison wird Obst und Gemüse entweder im beheizten Gewächshaus angebaut oder von weit her transportiert – teilweise mit dem Flugzeug. Für den Anbau in künstlichen Ökosystemen oder Gewächshäusern sind enorme Mengen an Energie zur Heizung notwendig. D.h. je regionaler und gleichzeitig saisonaler desto weniger CO2!

Biologisch bewirtschaftete Flächen werden nicht mit Pestiziden belastet und es wird auf Kunstdünger verzichtet. Das ist nicht nur besser für das Klima, sondern es entstehen auch deutlich geringere Gewässer- und Bodenbelastungen. Biologisch bewirtschaftete Böden haben außerdem eine bessere Struktur und bleiben langfristig produktiv. Auch in punkto Artenvielfalt schneiden biologisch bewirtschaftete Flächen besser ab.

Also: Auf Bioqualität, Regionalität und Saisonalität achten!

Aber Achtung! Bioprodukte zu kaufen macht ökologisch nur dann wirklich Sinn, wenn man den Einkauf zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erledigt und nicht mit dem Auto.

 

Auch Milchprodukte und Eier in Maßen genießen

Auch der Konsum von Milchprodukten und Eiern beeinflusst den eigenen ökologischen Fußabdruck stark. Betrachtet man die Treibhausgasemissionen von der Landwirtschaft bis zum Handel schneidet dabei Käse besonders schlecht ab. Bei der Produktion von Milchprodukten trägt v.a. die Nutztierhaltung erheblich zur Treibhausgasbilanz bei.

Die landwirtschaftlichen Nutztiere verschlingen außerdem große Mengen Getreide, Soja und andere Futtermittel, die auch für die menschliche Ernährung geeignet wären. Ein reduzierterer und bewusster Konsum von tierischen Nahrungsmitteln ist deshalb sowohl mit Blick auf den Landverbrauch als auch auf die Welternährung wichtig.

Deshalb: Auch Milchprodukte und Eier mit Bedacht konsumieren und lieber zu Bioprodukten greifen.

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