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Fotostrecke: Was haben Panda, Orang-Utan und der Eisbär gemeinsam?

Die Klimakrise bedroht bereits gefährdete Tierarten noch zusätzlich. Eine von sechs Arten ist durch die Klimakrise vom Aussterben bedroht. Tiere und Pflanzen haben zwei Möglichkeiten die Klimakrise zu überleben: Sie können sich anpassen oder sich einen neuen Lebensraum suchen. In Anbetracht der Geschwindigkeit, mit der die Klimakrise bereits heute voranschreitet, ist es für viele Arten oft nicht möglich sich schnell genug anzupassen. Und das Ausweichen auf andere Lebensräume gestaltet sich angesichts großflächiger Naturzerstörung immer schwieriger.

Lesen Sie unten welche Auswirkungen die Klimakrise auf einige bedrohte Tierarten hat!

1. Der Große Panda

Der Große Panda lebt nur in wenigen Bergregionen Chinas. Durch die Klimakrise verschieben sich Vegetationszonen. Davon betroffen ist auch der Bambus und somit Nahrung und Lebensraum der Großen Pandas. Denn Bambus blüht und vermehrt sich nur alle 15 bis 120 Jahre und kann sich somit besonders schwer an Klimaveränderungen anpassen.

2. Der Blauwal

Mit der Erderwärmung geht eine Versauerung der Ozeane einher, die auch Auswirkungen auf das Hauptnahrungsmittel der Blauwale hat – den Krill. Außerdem verschieben sich die nährstoffreichen Zonen der Meere und die Ozeanriesen müssen immer weitere Strecken zurücklegen, um genügend Nahrung zu finden.

3. Der Eisbär

Schon heute ist die globale Erwärmung die größte Bedrohung für Eisbären. Der Lebensraum der Eisbären schmilzt und mit ihm werden auch die Beutetiere weniger. Je dünner das Eis wird, desto mehr Eisbären werden wir außerdem in Zukunft ertrinken sehen: Winde und Strömungen tragen dünnere Eisschollen eher ins offene Meer und zwingen die Eisbären dann zum Schwimmen. Wenn das Eis weiter so schmilzt wie bisher, könnte sich der Bestand der Eisbären bis 2050 um bis zu zwei Drittel verringern.

4. Der Sumatra Orang-Utan

Klimamodelle zeigen, dass sich die jährliche Niederschlagsmenge in der Heimat des Orang-Utans bis 2025 deutlich erhöht hat. Das Risiko von Überschwemmungen und Erdrutschen steigt. Damit ist nicht nur der Lebensraum des Sumatra-Orang-Utans in Gefahr: Das veränderte Klima wird auch Auswirkungen auf die Pflanzen haben, die er gerne frisst. Gleichzeitig steigt in der trockenen Jahreszeit das Risiko von Dürren und Waldbränden. Orang-Utans bewegen sich sehr langsam. Waldbrände fordern unter ihnen deshalb besonders viele Opfer.

5. Der Afrikanische Elefant

Die größten Landsäugetiere der Erde haben einen enormen Bedarf an Frischwasser. In einer wärmeren Welt wird es immer häufigere und stärkere Dürreperioden geben. Das ändert für die Tiere alles: Die Vegetation, in der sie leben, die Pflanzen, die sie fressen und vor allem das Angebot an lebenswichtigem Frischwasser. Elefanten sind sehr anpassungsfähige Tiere. Aber ob das ausreicht, um mit den Veränderungen durch die Klimakrise zu leben, ist fraglich.

6. Die Meeresschildkröte

In wärmerem Sand schlüpfen mehr weibliche Schildkrötenbabys aus den Eiern. Denn bei Schildkröten wird das Geschlecht der Jungtiere durch die Temperatur bei der Entwicklung des Eis bestimmt. Daher kann schon ein geringer Temperaturanstieg die Schildkrötenpopulation völlig aus dem Gleichgewicht bringen.

7. Schneeleopard

Mit fortschreitender Erderwärmung könnten die Schneeleoparden mehr als ein Drittel ihrer ohnehin knapper werdenden Gebirgslebensräume verlieren: Wärmere Temperaturen verschieben die Baumgrenze und ermöglichen Landwirtschaft und Nutztierhaltung auch in höheren Lagen. Die Rückzugsgebiete für die Schneeleoparden werden somit immer kleiner.

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