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© Adobestock Sollenbuscher

WWF-Studie: Klimaschutz-Strategien im Einklang mit EU-Vorgaben

Wie Unternehmen regulierte Verpflichtungen der CSRD glaubwürdig erfüllen

Die Welt befindet sich im Wandel

Unternehmen und Finanzinstitute sind gefragt mit den aktuellen Veränderungen Schritt zu halten. Für die Dekarbonisierung ihres Kerngeschäfts müssen österreichische Wirtschaftstreibende dabei verstärkt auch rechtliche EU-Vorgaben zum Umgang mit ihren Klimaschutzmaßnahmen berücksichtigen.

Um Wirtschaftstreibende auf diesem Weg zu unterstützten, liefert ein neuer WWF-Bericht wichtige Einschätzungen und Empfehlungen für die Umsetzung einer erfolgreichen, unternehmerischen Klimaschutz-Strategie im Einklang mit den aktuellen regulatorischen EU-Vorgaben.

Dabei wird das Methoden-Set der Science Based Targets Initiative (SBTi) bestätigt: Es erleichtert nicht nur wirksame Klimaschutzbemühungen, sondern versetzt Wirtschaftstreibende gleichzeitig in die Lage, Anforderungen der europäischen Rechtsvorschriften zu erfüllen.

Schlüsselergebnis: Science Based Targets for Climate (SBTs) erfüllen regulatorische Anforderung

Im Rahmen der Analyse des Berichts wurde das Methodenset der Science Based Targets Initiative (SBTi) mit den rechtlichen Anforderungen der EU an Unternehmen und Finanzinstitute verglichen. Im Mittelpunkt stand dabei die eben in Kraft getretene EU-Richtlinie zur unternehmerischen Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD), die einen standardisierten Rahmen auf europäischer Ebene bildet.

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass die Anwendung des SBTi-Rahmenwerks die in der CSRD geforderten Datenpunkte erfüllt. Darüber hinaus decken sich alle Empfehlungen und Schlussfolgerungen auch mit dem aktuellen Kompromiss zur Richtlinie über die Sorgfaltspflicht von Unternehmen im Bereich der Nachhaltigkeit (CSDDD), deren Beschluss aktuell in Verhandlung ist.

How To Klimaschutz in Unternehmen (c) WWF

WWF Webinar

Corporate Climate Targets: ensuring the credibility of EU-regulated commitments

  • 6. März um 9 Uhr
  • Hintergründe und Einblicke in die Studie
  • Podiumsdiskussion mit internationalen Speakern
  • Informationen zur Analyse der „European Sustainability Reporting Standards E1“-Anforderungen im Abgleich mit der SBTi
  • Empfehlungen zur technischen Umsetzung und Einblicke aus der Praxis

Melden Sie sich hier an

Die Science Based Target Initiative ermöglicht es der Wirtschaft echten Klimaschutz erfolgreich umzusetzen. Unternehmerischer Klimaschutz verfolgt dabei eine ganzheitliche Strategie und reduziert Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das entspricht den aktuellen regulatorischen Verpflichtungen.

Lisa Simon

Klima-Expertin, WWF Österreich

Stärkung des unternehmerischen Klimaschutzes erfordert klare Ziele

Unternehmen, Wirtschaftsprüfer und Aufsichtsbehörden müssen sicherstellen, dass Klimaziele im Einklang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen.

In diesem Zusammenhang fordert der WWF:

  • Unternehmen sollten die SBTi-Methode nutzen, um sich wirksam 1,5°C-Klimaziele zu setzen, regulatorische Verpflichten zu erfüllen und Dekarbonisierungs-Prozesse zu erleichtern.
    Der WWF Österreich unterstützt Wirtschaftstreibende dabei.
    Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
    Einen Überblick zur SBTi finden Sie hier.
  • Die EU sollte ein methodisches Rahmenwerk entwickeln, um die Festlegung von Klimazielen durch Unternehmen zu vereinheitlichen. Wie der vorliegende Bericht zeigt, sollte hier der vielfach angewendete SBTi-Standard als Grundlage dienen.
  • Begleitend braucht es für Österreich national einen kalkulierbaren Rahmen in Form eines Klimaschutzgesetzes, welches verbindliche Ziele und Reduktionspfade für Bund, Länder und Branchen definiert, klare Regeln bei Zielverfehlung festschreibt und die Wechselwirkungen zum Biodiversitätsschutz berücksichtigt.

Erfahren Sie mehr: WWF-Webinar

Weitere Hintergründe und Einblicke in die Studie liefert Ihnen ein WWF-Webinar am 6. März um 9 Uhr. Neben einer Podiumsdiskussion mit internationalen Speakern erwarten Sie insbesondere weitere Informationen zur Analyse der „European Sustainability Reporting Standards E1“-Anforderungen im Abgleich mit der SBTi, sowie Empfehlungen zur technischen Umsetzung und Einblicke aus der Praxis.
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Rückfragen

Lisa Simon
Teamleitung Klima & Energie, WWF Österreich

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