WWF-Bilanz zu fünf Jahren UNESCO-Biosphärenpark Mur-Drau-Donau: Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung von über 67 Kilometern Flussabschnitten und Seitenarmen teils abgeschlossen oder in Umsetzung – Pläne für weitere 270 Flusskilometer liegen vor
“Auszeit für die Erde” – WWF Earth Hour findet am 25. März statt
Am Samstag, 25. März findet zum 17. Mal die traditionelle WWF Earth Hour statt. Neben dem symbolischen Lichtabdrehen an zahlreichen Wahrzeichen, öffentlichen Gebäuden und in privaten Haushalten lädt die Umweltschutzorganisation WWF (World Wide Fund for Nature) heuer zur aktiven Teilnahme an Naturschutz- und Bewusstseins-Aktionen ein: “Die Naturzerstörung erreicht weltweit enorme Ausmaße – unsere Erde braucht dringend eine Auszeit! Bei der WWF Earth Hour am 25. März wollen wir auf den notwendigen Schutz unserer verbleibenden Naturräume aufmerksam machen und unserem Planeten etwas zurückgeben”, sagt Joschka Brangs, Sprecher für Biodiversität beim WWF Österreich. Mit der weltweiten Aktion richtet sich die Umweltschutzorganisation besonders an die politischen Entscheidungsträger*innen rund um den Globus: “Es braucht Taten statt leerer Worte. Die Politik muss endlich handeln und die notwendigen Gesetze für den Schutz unseres Klimas und der letzten intakten Naturräume schaffen”, fordert Brangs. Dafür brauche es zum Beispiel ein starkes EU-Gesetz zur Wiederherstellung der Natur und in Österreich einen umfassenden Bodenschutz-Vertrag.
Persönliche Möglichkeiten, die 60 Minuten “Auszeit für die Erde” zu gestalten, bieten etwa Müllsammel- oder Begrünungs-Aktionen. Auch mit einem Spaziergang im Wald oder einer Online-Yogastunde des WWF kann ein Zeichen für den Schutz des Planeten gesetzt werden. “Indem wir uns auf die essentielle Rolle der Natur besinnen, selbst anpacken, oder bei einer symbolischen Aktion mitmachen, schaffen wir das notwendige Bewusstsein, sie langfristig zu schützen”, sagt Brangs.
Auf einer digitalen Karte des WWF Österreich können alle ihre persönlichen Aktivitäten eintragen – damit liefert sie nicht nur einen Überblick über die vielfältigen Aktionen, sondern auch Inspiration für jene, die noch nach einer guten Idee suchen. Weitere Tipps, diese “Stunde der Erde” zu gestalten, gibt es hier.
Über die WWF Earth Hour:
Die WWF Earth Hour hat sich zu einer der weltweit größten Klima- und Umweltschutz-Aktionen entwickelt. Nicht nur in Österreich, sondern in der ganzen Welt werden eine Stunde lang symbolisch die Lichter ausgeschaltet (etwa an Wahrzeichen oder öffentlichen Gebäuden) und Aktionen für den Natur- und Klimaschutz gesetzt. Privatpersonen, Unternehmen und Gemeinden sind eingeladen, damit ein gemeinsames Zeichen an die Politik zu senden.
Weitere Informationen unter: www.wwf.at/earthhour
O-Töne und Bilder zur WWF Earth Hour finden Sie zum Download hier.
News
Aktuelle Beiträge
Good News: Nachwuchs in Inas ausgewilderter Bison-Herde
Vor 8 Monaten wurden die Tiroler Bison-Kuh Ina und ihre Herde nach Aserbaidschan umgesiedelt. Und das Projekt zeigt Erfolge: Die Herde hat sich gut eingelebt und es wurde sogar bereits das erste Kalb geboren.
WWF: Vorarlberg schwächt Naturschutz und Rechtssicherheit
Scharfe Kritik zum Begutachtungsende: Kontrollrechte bei Großprojekten fallen weg – Naturschutzanwaltschaft an 20 Stellen beschnitten – Schutzstreifen an naturnahen Ufern auf fünf Meter reduziert
WWF-Umfrage: Führungskräfte sehen ökologischen Umbau als Wettbewerbsvorteil
Europäische Führungskräfte befragt: 55 Prozent bewerten Folgen der EU-Deregulierung negativ oder gemischt – WWF fordert verlässliche Umweltpolitik statt Zick-Zack-Kurs
Namlosbach: WWF kritisiert irreführende Aussagen der E-Werke Reutte
Massiver Eingriff in geschützten Bach wird als ökologisch unbedenklich dargestellt – WWF kritisiert Schönfärberei und fordert Projektstopp
Artenschutzprojekt im Kaukasus erfolgreich: Herde mit Tiroler Bison-Kuh „Ina“ wächst
WWF-Auswilderungsprojekt mit europäischen Bisons zeigt Erfolge: Herde gut eingelebt, erstes Kalb geboren – Population steigt auf 90 Tiere – GPS-Sender verfolgen Bewegungen – Weitere Auswilderungen geplant
WWF-Auswertung: Tötungskontingente für über 1.000 Biber in sechs Bundesländern
WWF kritisiert EU-rechtswidrige Verordnungen und ausgehebelte Einzelfallprüfungen – Tötungen können zwei Jahrgänge von Jungtieren treffen – Vorrang für Prävention gefordert
WWF zur UVP-Novelle: Umweltprüfung für Rechenzentren muss strenger werden
Aufnahme ins UVP-Gesetz positiver erster Schritt – WWF fordert niedrigere Schwellenwerte für UVP-Pflicht – In schutzwürdigen Gebieten ist geplanter Wert zehn Mal höher als ökologisch vertretbar
147 Jungvögel: Nachwuchsrekord bei Marchegger Weißstörchen
Brutbilanz 2026: 30 Jahre alter Rekord gebrochen – 147 Jungvögel bei 46 Brutpaaren nachgewiesen – WWF-Auenreservat bietet wertvollen Lebensraum










