Maßnahme V: Aufklärung

Maßnahme V: Aufklärung

Öffentlichkeitsarbeit ist ein zentrales Thema im Naturschutz. Wenn Meeresschildkröten ihre Eier am Strand in den Sand legen, damit sie von der Sonne ausgebrütet werden, brauchen sie Ruhe. Der WWF informiert an Nistständen über Verhaltensregeln während der Brutsaison (auf andere Strände ausweichen, keine Strandspaziergänge, keine spitzen Sonnenschirme, etc.).

Das Bild stammt aus Zakynthos, einer der wichtigsten Kinderstuben der bedrohten Karettschildkröte. Seit Jahrzehnten arbeitet der WWF hier gemeinsam mit anderen Organisationen. Ein Strandabschnitt wurde gekauft, ein Schutzgebiet eingerichtet, Strände werden gesäubert, Touristen informiert, …

Maßnahme III: Nachhaltige Fischerei fördern

Maßnahme III: Nachhaltige Fischerei fördern

„Nachhaltige Fischerei“ – das heißt: Es darf nur so viel gefischt werden, wie natürlich nachwächst, und die Meeresumwelt darf dabei nicht geschädigt werden. Um Nachhaltigkeit zu fördern, ist der WWF auf vielen Ebenen aktiv: Wir lobbyieren für strenge Gesetze und kontrollieren ihre Einhaltung. Wir fördern nachhaltige Fischerei in unzähligen Projekten vor Ort – durch Beratung, Kleinkredite, Hilfe bei der Vermarktung etc.

Maßnahme IV: Nachhaltigen Konsum fördern

Maßnahme IV: Nachhaltigen Konsum fördern

Der WWF arbeitet auf vielen Ebenen an nachhaltiger Fischerei: Mit Fischer*innen vor Ort, mit regionalen und nationalen Behörden und mit Konsumentinnen und Konsumenten. Jede:r kann einen Beitrag zu nachhaltiger – Fischerei leisten: Fisch sollte ausschließlich als seltene Delikatesse genossen werden. Wenn Fisch gegessen wird, dann unbedingt aus nachhaltiger Fischerei. Der WWF-Fischratgeber hilft mit einem einfachen Ampelsystem und Tipps bei der Kaufentscheidung.

Bedrohung: Fallen machen den Regenwald unsicher

Bedrohung: Fallen machen den Regenwald unsicher

Neben der Lebensraum-Zerstörung ist Wilderei die größte Gefahr für die Berggorillas. Dieser Ranger zeigt den riesigen Berg illegaler Schlingfallen, die innerhalb von nur zwei Monaten im Virunga-Nationalpark sichergestellt wurden.

Doch wie viele Fallen sind noch im Regenwald verborgen? Wo lauert die tödliche Gefahr auf die scheuen Berggorillas, die arglos hineintappen und hilflos sterben?

Gorillas sind soziale Wesen, genau wie wir.

Gorillas sind soziale Wesen, genau wie wir.

Gorillas leben in einem engen Familienverbund. Im Durchschnitt zählt eine Familie 10 Tiere. Sie besteht aus einem dominanten Männchen, dem Silberrücken, mehreren Weibchen und vier bis fünf Jungtieren.

Die Familienmitglieder kümmern sich umeinander und unterstützen sich zum Beispiel bei der Körperpflege. Denn Gorillas sorgen sich um ihr Äußeres: Mit den Fingern „kämmen“ sie ihr Fell und zupfen Pflanzenteile aus den Haaren. Mit der Zunge „putzen“ sie sich sogar die Zähne. Und wenn es in der Nase oder im Ohr juckt, dann bohren sie auch mal mit dem Finger darin rum…

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