Frühes Zeichen des Frühlings: erster Weißstorch des Jahres in Marchegg

2. März 2026 | Österreich, Presse-Aussendung

Im WWF-Reservat hat die Storchen-Saison begonnen – 2025 gutes Jahr für den Storchen-Bestand – Weitere Rückkehrer werden in den kommenden Wochen erwartet
Weißstorch im Flug

Der erste Weißstorch ist am Sonntag um 16:00 Uhr in Marchegg gelandet – drei Wochen früher, als noch vor 20 Jahren üblich war. Damit setzt sich der Trend zu einer immer früheren Ankunft der Tiere aus ihren südlichen Winterquartieren fort. Der Grund dafür ist wahrscheinlich die Erderwärmung: die Störche profitieren von verhältnismäßig milden Bedingungen im letzten Teil ihrer langen Reise. In den nächsten Wochen werden weitere Tiere aus ihren Winterquartieren eintreffen und ihre angestammten Nester in den alten Eichen des WWF-Reservats, auf dem und rund um das Schloss und in der Umgebung wieder beziehen. „Mit dem ersten Storch kehrt in Marchegg nicht nur ein vertrauter Anblick zurück, sondern auch ein wichtiges Zeichen dafür, dass das Schutzgebiet für diese bedrohte Art ein wichtiger Lebensraum ist“, sagt WWF-Experte Jurrien Westerhof. Das vergangene Jahr verlief für die heimischen Störche erfolgreich: Mit 49 Brutpaaren und insgesamt 125 Jungvögeln erreichte der Bestand 2025 stabile Zahlen. Der positive Trend bei der Anzahl der Jungvögel setzte sich fort.

Auenreservat Marchegg ideal für Störche 
Auch heuer finden die Störche in und um Marchegg geeignete Lebensbedingungen vor – trotz des sehr trockenen Winters. Ein wichtiger Faktor ist die extensive Beweidung der Auen mit halbwilden Konik-Pferden. Sie halten die Vegetation vielfältig und schaffen damit ein reiches Nahrungsangebot an Insekten. „Das erleichtert den Störchen die Nahrungssuche und wirkt sich positiv auf den Bruterfolg aus“, sagt Westerhof. Zusätzlich wurden in den vergangenen Jahren mehrere Kunsthorste errichtet, die von den Störchen gut angenommen werden. Storchennester werden oft über Jahrzehnte hinweg genutzt, gepflegt und stetig erweitert. Insgesamt stehen den Tieren derzeit bis zu 60 Horststandorte in den Auen des WWF-Schutzgebietes und im Stadtgebiet von Marchegg zur Verfügung.

Um die Storchenpopulation langfristig im gesamten March-Thaya-Gebiet zu sichern, fordert der WWF weiterhin gezielte Maßnahmen zur Wiederherstellung der Flusslandschaft. „Die Auen brauchen wieder mehr Wasser, damit sie auch außerhalb von Marchegg als Lebensraum für Störche erhalten bleiben“, sagt WWF-ExperteJurrien Westerhof.

Bilder hier.  

Rückfragen

Anna Rosner
Pressesprecherin, WWF Österreich

News

Aktuelle Beiträge

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.

Rechtgrundlage dafür ist unser berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) und deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO ) zur Nutzung bestimmter Cookies. Diese kannst du über den entsprechenden Link im Footer der Website jederzeit überprüfen.

Ausführliche Informationen zur Nutzung, Speicherdauer und Übertragung ihrer personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit den von uns verwendeten Cookies finden sie in unserer Datenschutzerklärung im Bereich 8.Verarbeitungsvorgänge.

HINWEIS:
Bei Cookies von Drittanbietern die in den USA niedergelassen sind, werden diese ebenfalls nur nach Ihrer Einwilligung gesetzt da den USA vom Europäischen Gerichtshof kein angemessenes Datenschutzniveau bescheinigt wird. So besteht insbesondere das Risiko, dass Ihre Daten dem Zugriff durch US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken unterliegen und dagegen keine wirksamen Rechtsbehelfe zur Verfügung stehen.