Lasst sie leben!
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Born to be wild: Wild sein ist kein Verbrechen!
Ein Luchs, der durch einen Schuss mitten ins Herz getötet wird. Geköpfte Biber, die in Niederösterreich im Müll gefunden werden. Oder ein Kaiseradler, der auf einem Feld abgeschossen wird. Das sind nur einige Beispiele für Wildtierkriminalität in Österreich. Zwischen 2017 und 2025 gab es allein hierzulande 310 Fälle, denen 487 Tiere zum Opfer fielen. Und die Dunkelziffer ist wohl noch viel höher.
Der WWF setzt sich seit vielen Jahren gegen illegale Verfolgung geschützter Tierarten ein. Denn Seeadler, Fischotter, Wolf, Biber und Co. sind „Born to be Wild“: Sie dürfen nicht getötet werden, nur weil sie existieren. Zudem geraten unsere Ökosysteme ohne diese Wildtiere aus dem Gleichgewicht.
Dennoch wird ihr Recht auf Leben immer wieder missachtet. Der WWF kämpft deshalb mit einer Petition gegen Wildtierkriminalität! Österreich muss wieder ein sicherer Ort für Wildtiere werden. Dafür braucht es mehr Akzeptanz, konsequenten Schutz und den Mut zu Lösungen, die Konflikte entschärfen, statt Tiere zu töten.
Unsere Arbeit
So kämpft der WWF gegen Wildtierkriminalität
Petition: Born to be wild
Jetzt unterschreiben!
Wildtierkriminalität
Was ist Wildtierkriminalität?
Mysteriöse Kriminalfälle, über die niemand spricht
Tod am Feld
Wer hat Adler Alois erschossen?
Mitten ins Herz
Der Tod von Luchsin Sofia.
Ohne Kopf, ohne Spur
Wer tötete die Biber von Lilienfeld?
BORN
TO BE WILD
Wild sein ist kein Verbrechen.
Seeadler, Fischotter, Wolf, Biber und Co. sind „Born to be Wild“.
Sie dürfen nicht getötet werden, nur weil es sie gibt.
Deine Stimme kann sie schützen. Lass sie leben.
Sei wild. Unterschreibe unsere Petition.
Projekte
wildLIFEcrime
Aufdecken, aufklären und eingreifen – das ist der Leitspruch hinter dem Projekt „wildLIFEcrime“. Das Ziel des EU-LIFE-Projektes: Bis 2028 die Wildtierkriminalität in Deutschland und Österreich zu reduzieren. Dafür hat sich der WWF Österreich mit anderen NGOs wie etwa BirdLife sowie Behörden, Veterinärmedizin, Polizei und der Wissenschaft zusammengeschlossen. Durch eine verbesserte Zusammenarbeit sollen die Effizienz bei der Strafverfolgung erhöht und Wildtierkriminalität bei ausgewählten streng geschützten Arten in Deutschland und Österreich reduziert werden. Neben der Umsetzung von präventiven Maßnahmen fokussiert das Projekt darauf, dass Fälle entdeckt, effektiv bearbeitet, aufgeklärt und Täter:innen konsequent zur Rechenschaft gezogen werden. Deswegen arbeiten die Projektpartner unter anderem an der Verbesserung forensischer Untersuchungen und bieten Fortbildungen für Polizei und Staatsanwaltschaften an.
Naturschutzhunde im Einsatz
Naturschutzhunde finden ein breites Feld an Einsatzmöglichkeiten und gewinnen weltweit in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung. Neben der Suche nach Wolf, Fledermaus, Borkenkäfern und Co., kommen Hunde auch bei der Suche nach Kadavern zum Einsatz, um illegal getötete Tiere aufzufinden und damit Fälle illegaler Verfolgung sichtbar zu machen. Hündin Lea wurde als erster WWF-Naturschutzhund ausgebildet und unterstützt seit 2023 die Polizei bei der Aufklärung von Wildtierkriminalität. Der WWF kooperiert mit dem Verein Naturschutzhunde. Ziel ist es, langfristig ein Netzwerk an geschulten und nach einheitlichen Standards ausgebildeten Mensch-Hund-Teams zur Verfügung zu stellen, das zu einheitlichen Rahmenbedingungen für die Bekämpfung der Illegalen Verfolgung von Wildtieren in Österreich im Einsatz ist. Mehr zur Ausbildung der Hunde gibt es hier.







