Zum Ende der Begutachtung: Zentrale Maßnahmen fehlen, Finanzierung ungeklärt – Weitreichende Ausnahmen bei Stadtbegrünung – WWF fordert grundlegende Überarbeitung
Murkraftwerk: WWF fordert Runden Tisch
In Graz vergeht kein Tag ohne Demonstrationen und Proteste gegen das geplante Murkraftwerk Graz-Puntigam. „So kann das nicht weitergehen. Die Situation an der Mur droht zu entgleisen. Landeshauptmann Schützenhöfer muss jetzt alle Beteiligten zu einem Runden Tisch einladen“, fordert Christoph Walder, WWF-Teamleiter für Alpenflüsse.
„Die Menschen in Graz befürchten, dass die Betreiber nicht einmal die Umweltauflagen einhalten“, erklärt Walder. Täglich erreichten den Umweltverband weitere Meldungen von Missständen – und das obwohl der WWF deshalb letzte Woche eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft eingebracht habe. „Zuletzt mussten wir hören, dass ein Bagger in der Mur offenbar laufend Treibstoff verliert, der einfach ins Wasser gelangt. Bei solchen Zuständen ist es kein Wunder, dass die Proteste nicht abreißen.“
Walder sieht jetzt die Politik gefordert: „Die Menschen an der Mur haben ein Recht darauf gehört zu werden. Und sie haben ein Recht auf Antworten. Es ist höchste Zeit für den Landeshauptmann, eine Vermittlerrolle einzunehmen und die berechtigten Sorgen der Bevölkerung ernst zu nehmen.“
Rückfragehinweis:
Claudia Mohl, WWF Pressesprecherin, Tel. 01/488 17-250, E-Mail: claudia.mohl@wwf.at
Christoph Walder, WWF Teamleiter Alpenflüsse, Tel. 0676/9255430, Email: walder@ecotone.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF-Städtecheck: Große Lücken bei Stadtbegrünungsplänen
14 Städte untersucht: Planungslücken bei Maßnahmen, Finanzierung und Erfolgskontrolle – WWF fordert langfristige Begrünungsplanung und mehr Unterstützung durch Bund und Länder
WWF Living Planet Report: Wildtierbestände weltweit massiv eingebrochen
Erfasste Populationen seit 1970 um durchschnittlich 73 Prozent geschrumpft – Lebensraumzerstörung größte Bedrohung – Schutzmaßnahmen ermöglichen Erholung einzelner Arten + BILDER und VIDEOS
WWF Living Planet Report: Wildtierbestände weltweit massiv eingebrochen
Erfasste Populationen seit 1970 um durchschnittlich 73 Prozent geschrumpft – Lebensraumzerstörung größte Bedrohung – Schutzmaßnahmen ermöglichen Erholung einzelner Arten
Wassermangel im Herbst: Sehr niedrige Wasserführung an über 80 Prozent der Flusspegel
September-Bilanz: Massiver Wassermangel in Flüssen von Niederösterreich bis Vorarlberg – Grundwasserstände bleiben vielerorts niedrig – WWF fordert Schutzprogramm und mehr Renaturierung
„Reh umgefahren. Halb so Wild“: WWF legt Beschwerde beim Werberat ein
Naturschutzorganisation kritisiert Verharmlosung von Tierleid und fordert Rücknahme des Smile-Sujets – Werberat sollte sich als klares Signal für Werbestopp oder Sujetwechsel aussprechen
WWF kritisiert späten und lückenhaften Start des Wasser-Registers
Umweltschutzorganisation fordert raschere Umsetzung und umfangreichere Erfassung der Wassernutzung – WWF warnt vor „blinden Flecken“ im Wasserentnahme-Register
Welttierschutztag: WWF fordert Ende der Verfolgung geschützter Wildtiere
Wolfsabschüsse auf Rekordniveau, Tötungskontingente für über 1.000 Biber – WWF: Bund und Länder müssen Prävention und Artenschutz stärken
WWF zu Wolfsabschuss in Arzl: DNA-Befund weist Goldschakal nach
Neuer Landesbefund legt nahe, dass getöteter Wolf für Ziegenrisse nicht verantwortlich war – WWF fordert Aufklärung und Ende voreiliger Abschussfreigaben












