Neue Untersuchung zeichnet drastisches Bild vom Zustand der Frosch- und Schwanzlurche – INNsieme connect setzt Hilfsmaßnahmen für bedrohte Amphibienarten
Nach Tiwag-Eingeständnis: WWF fordert Mattle zu Kaunertal-Stopp auf
Anlässlich der aktuellen Aussagen der Tiwag zu Naturgefahren im Zusammenhang mit dem Kraftwerk Kaunertal fordert der WWF einen sofortigen Stopp des Projekts durch Landeshauptmann Anton Mattle. “Die Tiwag ignoriert anscheinend bewusst Sicherheitsrisiken und gibt das auch offen zu. Spätestens jetzt muss Landeshauptmann Mattle die Reißleine ziehen und das gefährliche Ausbauprojekt Kaunertal stoppen”, sagt WWF-Experte Maximilian Frey. Folglich müsse auch die angekündigte Einreichung des Projekts im April vom Tisch sein.
Die Tiwag hatte unter anderem offengelegt, dass die Bildung neuer Gletscherseen und die damit verbundenen Risiken in der Projektplanung bisher “kein Thema” gewesen seien. Dabei zeigt ein aktuelles Gutachten des renommierten Geomorphologen Prof. Dr. Wilfried Haeberli, dass bis zum Ende des Jahrhunderts zwei neue Gletscherseen entstehen werden. Felsstürze, die durch das Auftauen des Permafrosts häufiger werden, könnten zu verheerenden Flutwellen führen. “Ein solches Risiko ist durch nichts zu rechtfertigen – zumal es im Kühtai naturverträgliche Pumpspeicher-Alternativen gibt”, sagt Maximilian Frey vom WWF.
Neben dem Stopp des Ausbauprojekts im Kaunertal fordert der WWF auch eine neue unabhängige Überprüfung der bestehenden Anlage. Denn durch die Klimakrise sei auch hier das Sicherheitsrisiko gestiegen. So habe sich das Risiko für Felsstürze laut Prof. Dr. Haeberli in den letzten Jahren verfünffacht.
News
Aktuelle Beiträge
Good News: Rekordverdächtige Tiger-Großfamilie in China gesichtet
Extrem seltene Sichtung in Nordchina: Eine Amur-Tigerin streift dort mit gleich 5 Jungtieren durch die Wälder.
WWF: Neuer IPBES-Bericht sollte Weckruf für Politik und Wirtschaft sein
Report zeigt wirtschaftliche Risiken des Verlusts von Arten und Ökosystemen – WWF fordert Gegensteuern – „Wer ohne Rücksicht auf planetare Grenzen wirtschaftet, sägt am eigenen Ast“
WWF renaturiert einen der längsten natürlichen Flussabschnitte Österreichs
Naturschutzorganisation bereitet Abbruch von zwei Dämmen vor und vernetzt 57 Flusskilometer – Radlbach und Lieser damit für Fischarten wieder verbunden
Neue Petition: Umwelt-Allianz warnt vor Kahlschlag im EU-Naturschutz
WWF: Sauberes Wasser, geschützte Arten und Naturschätze durch EU-Pläne massiv bedroht – Über 50 Umweltverbände mobilisieren gegen Angriffe
WWF-Erfolg: Wisente erfolgreich im Kaukasus ausgewildert
Es war der Start eines großen Abenteuers für 18 Wisente: Die Tiere konnten erfolgreich im Kaukasus ausgewildert werden und somit in ihre Heimat zurückkehren. Darunter auch Ina, eine selbstbewusste und forsche Kuh aus Innsbruck.
WWF-Auswilderungsprojekt: Tiroler Wisent-Kuh „Ina” erfolgreich im Kaukasus freigelassen
Naturschutzorganisation siedelt Wildrinder in ihrer Heimat Aserbaidschan an – Kuh „Ina” aus Innsbruck ist eines von 18 Tieren – WWF: „Paradebeispiel für internationalen Artenschutz”
Stromanbieter-Check: TIWAG fällt bei Stromanbieter-Check durch
129 heimische Stromanbieter von WWF und GLOBAL 2000 analysiert – TIWAG aufgrund von mangelnder Transparenz und fehlender naturverträglicher Strategie nur auf Platz 116
Stromanbieter-Check: Wenige Vorreiter, viel Intransparenz
WWF und GLOBAL 2000 analysieren 129 heimische Stromanbieter: Nur drei Vorreiter gekürt, schlechtes Zeugnis für viele Landesenergieversorger









