Neuer Rekord in Österreich: 123 territoriale Seeadler-Paare konnten gezählt werden. Ihr Lieblingsplatz ist das Waldviertel.
Treibhausgas-Bilanz: WWF fordert Klima- und Naturschutz-Offensive von künftiger Bundesregierung
Anlässlich der am Montag veröffentlichten Treibhausgas-Bilanz fordert der WWF ein umfassendes Klima- und Naturschutz-Programm von der künftigen Bundesregierung, um die jüngsten Fortschritte zu verstärken. “Österreich muss seine CO2-Emissionen systematisch und dauerhaft reduzieren. Dafür braucht es Reformen, die alle Bereiche erfassen: vom Energiesparen über den Abbau umweltschädlicher Subventionen bis zum Schutz wertvoller Natur. Nur so wird Österreich langfristig krisensicher”, sagt WWF-Klimasprecher Karl Schellmann. Um die verpflichtenden EU-Ziele für 2030 und in weiterer Folge die Klimaneutralität zu schaffen, brauche es in allen Sektoren mehr Maßnahmen. Große wirtschaftliche Potentiale und krisensichere Arbeitsplätze ergeben sich zum Beispiel aus der thermischen Sanierung von Gebäuden und durch Energieeffizienz-Investitionen in der Industrie. “Das zahlt sich langfristig mehrfach aus. Im Gegensatz dazu hätte ein klimapolitischer Retro-Kurs hohe Folgekosten. Das würde Österreich teuer zu stehen kommen”, warnt Schellmann.
Besonders dringend sind laut WWF ein großes Energiespar-Programm, der Ausstieg aus Öl und Gas beim Heizen, ein starkes Klimaschutzgesetz sowie Investitionen in eine saubere, klimafreundliche Mobilität – darunter die weitere Verbesserung des öffentlichen Verkehrs und der Radwege. Weiters muss die Politik umweltschädliche Subventionen abbauen und heimische Erneuerbare Energien wie die Photovoltaik oder die Windkraft konsequent naturverträglich ausbauen. Parallel dazu müssen Bund und Länder die viel zu hohe Bodenversiegelung eindämmen. “Der hohe Flächenfraß befeuert die Klimakrise und das Artensterben. Daher braucht es dringend einen Bodenschutz-Vertrag mit verbindlichen Zielen und Kriterien”, sagt WWF-Klimasprecher Karl Schellmann.
News
Aktuelle Beiträge
WWF zu CloudHQ: Großrechenzentren brauchen verpflichtenden Umweltcheck
Umweltschutzorganisation begrüßt UVP für 6,7-Hektar-Projekt in Leopoldsdorf – WWF fordert einheitliche Bundesregeln statt Fleckerlteppich
Neuer Seeadler-Rekord in Österreich: WWF-Zählung erfasst so viele Paare wie noch nie
Konsequenter Schutz zeigt Wirkung: 123 territoriale Seeadler-Paare in Österreich – Hotspot im Waldviertel – Illegale Verfolgung bleibt große Bedrohung
WWF zu Klimaneutralität 2040: Fossile Abhängigkeit ist die wahre Standort-Hypothek
Umweltschutzorganisation weist IV- und WKO-Kritik zurück – Verbindliches Klimaziel schafft Planungssicherheit, senkt Energieabhängigkeit und stärkt Innovation – WWF fordert wirksame Maßnahmen für die Umsetzung
WWF zu Wolfsabschuss im Pitztal: Verdacht auf Straftat rasch aufklären
Mutmaßlicher Fall von Wildtierkriminalität – Naturschutzorganisation fordert konsequente Ermittlungen
WWF warnt vor Artenverlust in der Unteren Lobau
Aktueller WWF-Artencheck: Langjähriger Wassermangel bedroht Bitterling, Donau-Kammmolch, Sumpfschildkröte und Flussmuscheln – Anhaltende Dürre verschärft die Lage und bedroht lokale Vorkommen
WWF-Ausblick: Österreichs Flüsse gehen stark geschwächt in den Herbst
Im August rund 90 Prozent der Pegelmessstellen mit sehr niedriger Wasserführung – Niederösterreich, Burgenland und Steiermark besonders betroffen – WWF fordert Schutzprogramm und Renaturierung
Ende der Begutachtung – WWF fordert Rücknahme der Vorarlberger Biber-Verordnung
Naturschutzorganisation legt Stellungnahme vor – Entwurf sieht jährliche Tötungskontingente von bis zu 32 Tieren vor – WWF fordert Vorrang für Prävention
Biokunststoffe auf dem Prüfstand: Neue Studie untersucht tatsächliche Abbaubarkeit in der Natur
Neue Forschungsinitiative testet Zersetzbarkeit von Biokunststoffen in über 20 natürlichen Lebensräumen – Kooperation des WWF Österreich und der Technischen Universität Bratislava










