14 Städte untersucht: Planungslücken bei Maßnahmen, Finanzierung und Erfolgskontrolle – WWF fordert langfristige Begrünungsplanung und mehr Unterstützung durch Bund und Länder
Wiederbelebte Natur hautnah erleben. WWF Österreich lud zum Flusserlebnistag in die Gaisau
Innsbruck / Hatting, 28. Mai 2019. Entgegen der schlechten Vorhersage lachte die Sonne vom Himmel auf rund hundert Besucherinnen und Besucher, die am Samstag, 25. Mai, in die Gaisau gekommen waren, um sich über die Tierwelt des Schutzgebiets am Inn und die neue Baumaßnahme am Hattinger Bach zu informieren.
Die Holzpilotenreihen, die seit kurzem das alte Stauwehr am Bach ersetzen, erfüllen gleich mehrere Zwecke: Einerseits bremsen sie die Fließgeschwindigkeit des Hattinger Baches und helfen damit, den Grundwasserspiegel für das bachaufwärts gelegene Stillgewässer und die Feuchtwiesen stabil zu halten. Andererseits verbessern sie den Hochwasserschutz für die Gemeinde Hatting, indem das Wasser über die Barriere schneller abfließen kann.
„Das ökologische Hauptziel des Umbaus ist, dass Fische wieder bachaufwärts schwimmen und sich im Schutzgebiet vermehren können. Vor 25 Jahren zählte man noch mehr als 13 Fischarten im Stillgewässer der Gaisau – in den letzten Jahren waren es nur mehr zwei“, erklärt Elisabeth Sötz, WWF-Expertin für den Inn. Am Flusserlebnistag in der Gaisau wurden die neuen Hölzer von den vielen jungen Besucherinnen und Besuchern genutzt, um darauf zu balancieren und den Bach sowie die wiederbelebte Natur darin zu erkunden.
Die Baumaßnahme erfolgte in Zusammenarbeit von Gemeinde Hatting, Land Tirol, Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, Tiroler Fischereiverband, WWF Österreich und Blühendes Österreich.
Nähere Informationen unter: www.wwf.at/de/renaturierung-hatting
Rückfragehinweis:
Vincent Sufiyan
WWF-Pressesprecher
Tel. 0676/83 488 308
E-Mail: vincent.sufiyan@wwf.at
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