Report zeigt wirtschaftliche Risiken des Verlusts von Arten und Ökosystemen – WWF fordert Gegensteuern – „Wer ohne Rücksicht auf planetare Grenzen wirtschaftet, sägt am eigenen Ast“
WWF begrüßt Pfundser Ergebnis gegen Ausbau Kraftwerk Kaunertal
Der WWF begrüßt das Ergebnis der Volksbefragung zum Ausbau Kraftwerk Kaunertal in der Oberländer Gemeinde Pfunds und fordert den endgültigen Stopp des Tiwag-Projekts. “Mit der Flutung des Platzertals würde ein einzigartiger Naturschatz für immer zerstört. Anstelle des Planungsfossils Ausbau Kraftwerk Kaunertal braucht es eine Energiewende, die mit der Natur und der Bevölkerung funktioniert, und nicht gegen sie”, sagt WWF-Experte Maximilian Frey. “Landeshauptmann Anton Mattle muss jetzt dringend naturverträgliche und wirtschaftlichere Alternativen von der Tiwag einfordern und die bedrohten Naturschätze für künftige Generationen sichern.“
Das geplante Projekt ist weder wirtschaftlich noch zeitgemäß, wie auch eine Studie des Energieexperten Jürgen Neubarth jüngst zeigte. Bei diesem Projekt müsste ein neuer Speicher gebaut werden, dabei wird in Österreich längst auf den Ausbau bestehender Speicher gesetzt. “Ein fast unberührtes Hochtal für immer zu zerstören, ist angesichts der Klima- und Biodiversitätskrise geradezu fahrlässig – vor allem, wenn es noch dazu bessere Alternativen für eine echte Energiewende gibt”, sagt Maximilian Frey vom WWF.
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