Neue Forschungsinitiative testet Zersetzbarkeit von Biokunststoffen in über 20 natürlichen Lebensräumen – Kooperation des WWF Österreich und der Technischen Universität Bratislava
WWF-Erfolg: Brutflöße sorgen für Jungvogel-Boom an der March
Flussseeschwalben sind in Österreich akut vom Aussterben bedroht. Denn die Vögel sind beim Brüten auf Kiesbänke und Schotterinseln angewiesen, die fast völlig verschwunden sind. Das liegt insbesondere an der Zerstörung der natürlichen Flussdynamik durch die Regulierung von Flüssen und Kraftwerksbauten.
In Zwerndorf an der March befindet sich die letzte langjährige Brutkolonie der Flussseeschwalbe in Niederösterreich. Deshalb baut und renoviert der WWF vor Ort Brutflöße: Auf diesen künstlichen Brutplätzen können die Zugvögel ihre Eier sicher ausbrüten und die Jungvögel großziehen.
Nun konnten wir in dem Gebiet die erfolgreichste Brutsaison der letzten Jahre verzeichnen: 9 Jungvögel der seltenen Flussseeschwalbe sind geschlüpft! Vermutlich ist das sogar seit 2008 – dem Jahr, in dem der WWF das erste Brutfloß baute – die höchste Zahl an Nachwuchs. Erfreulicherweise haben durch Schutzmaßnahmen des Vereins Auring die Flussseeschwalben auch in Hohenau heuer erstmals wieder gebrütet.
Doch nach wie vor befindet sich die Anzahl der Brutpaare auf einem niedrigen Niveau, daher braucht es dringend eine Fortsetzung und Intensivierung unserer Schutz- und vor allem Fluss-Revitalisierungsmaßnahmen. Denn nur so kann die Flussseeschwalbe als regelmäßiger Brutvogel in den March-Thaya-Auen gehalten werden.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Tiroler Lech ist Fluss des Jahres!
Sie haben mit Ihrer Stimme entschieden: Der Lech wurde zu Österreichs Fluss des Jahres 2026 gewählt. Auf Platz zwei folgt die Schwarze Sulm, auf Platz drei der Kamp.
WWF-Flusswahl: Lech ist Österreichs „Fluss des Jahres“ 2026
Tiroler Wildfluss gewinnt Online-Voting über neun Flüsse – Schwarze Sulm in der Steiermark auf Platz zwei, Kamp in Niederösterreich auf Platz drei – Naturschutzorganisation fordert dauerhaften Schutz und mehr Renaturierung
WWF: Bund-Länder-Konflikt hinter Leerstellen im Renaturierungsplan
Schlüsselkapitel zu EU-geschützter Natur und Städten ohne Flächenangaben und Maßnahmen – Gesamtausmaß der zu renaturierenden Flächen bis 2030 fehlt – WWF fordert rasche Nachschärfungen
Erstmals Wolfsrudel in Nordtirol nachgewiesen: WWF fordert Abschuss-Stopp
Neue Verbreitungskarte des Österreichzentrums dokumentiert Rudel im Bezirk Landeck – Vier Jungwölfe bei Fiss gesichtet – WWF: Drei Abschussverordnungen sofort aussetzen
WWF: Österreich legt lückenhaften Renaturierungsplan vor
Naturschutzorganisation fordert Nachschärfungen mit verbindlichen Maßnahmen, Fristen und Budgets – Bestehende Programme reichen nicht für Schutz vor Hitze und Dürre
646 Hitzetote: WWF fordert Klima- und Naturschutzpaket
Umweltschutzorganisation für „Hitze-Milliarde“, mehr Renaturierung und wirksamen Klimaschutz – Natürliche Schutzmaßnahmen verstärken
WWF-Auswertung: 39 große Alpenspeicher im Nahbereich von Permafrost
Steigende Klimarisiken erfordern mehr Transparenz und Vorsorge – Minister Totschnig soll bis Jahresende Klima-Sicherheitsbericht vorlegen – Stopp für riskanten Kaunertal-Ausbau gefordert
Rechenzentrum Stetten: WWF fordert Stopp der Umwidmung auf der grünen Wiese
4,3 Hektar Ackerfläche sollen zu Bauland werden – Naturschutzorganisation verlangt Prüfung von Brachflächen und Offenlegung aller Umweltfolgen












