Globale Halbzeitbilanz zeigt unzureichende Umsetzung – WWF fordert wirksame Maßnahmen und gesicherte Finanzierung, auch in Österreich – COP17-Konferenz startet am Montag
WWF fordert Energiespar-Programm von der Politik

Anlässlich des heutigen Energiepreis-Gipfels der Bundesregierung fordert die Umweltschutzorganisation WWF Österreich den raschen Beschluss eines klimagerechten Energiespar-Programms. „Sowohl die Politik als auch die Energieversorger müssen sehr viel mehr tun, um die Verschwendung von wertvoller Energie zu stoppen. Der heimische Energieverbrauch ist viel zu hoch und muss massiv reduziert werden, um die EU-Klimaziele zu erreichen und die Preislage für die Menschen sozial abgefedert zu entschärfen“, sagt WWF-Energiesprecher Karl Schellmann. Besonders kritisch sei das Fehlen eines wirksamen Energieeffizienzgesetzes, obwohl dieses EU-rechtlich gefordert wird.
„Erneuerbare Energien müssen entlang von Naturschutz-Kriterien ausgebaut werden, aber noch viel wichtiger ist die Reduktion des fossilen Verbrauchs. Zugleich müssen sozial benachteiligte Menschen besonders unterstützt und gefördert werden“, sagt Karl Schellmann vom WWF. Ebenfalls zentral sei die stärkere Unterstützung der energieintensiven Industrie bei der notwendigen Transformation. Wesentlich ist für Schellmann dabei die Transformation der Stahlindustrie. Sie sorgt für rund 15 Prozent der gesamten österreichischen Emissionen und mehr als ein Drittel des Sektors Industrie und Energiewirtschaft. „Ohne einen Klimaschutzpfad der Stahlindustrie gibt es keinen erfolgreichen Klimaschutz in Österreich“, so Schellmann.
News
Aktuelle Beiträge
Klimastreik: WWF fordert Notfall-Programm für Klima und Natur
Umweltschutzorganisation verlangt verbindliches Klimagesetz und wirksamen Renaturierungsplan – Natürliche Schutzmaßnahmen stärken, fossile Großprojekte stoppen
WWF: Nationaler Renaturierungsplan lückenhaft und ambitionslos
Zum Ende der Begutachtung: Zentrale Maßnahmen fehlen, Finanzierung ungeklärt – Weitreichende Ausnahmen bei Stadtbegrünung – WWF fordert grundlegende Überarbeitung
WWF-Städtecheck: Große Lücken bei Stadtbegrünungsplänen
14 Städte untersucht: Planungslücken bei Maßnahmen, Finanzierung und Erfolgskontrolle – WWF fordert langfristige Begrünungsplanung und mehr Unterstützung durch Bund und Länder
WWF Living Planet Report: Wildtierbestände weltweit massiv eingebrochen
Erfasste Populationen seit 1970 um durchschnittlich 73 Prozent geschrumpft – Lebensraumzerstörung größte Bedrohung – Schutzmaßnahmen ermöglichen Erholung einzelner Arten + BILDER und VIDEOS
WWF Living Planet Report: Wildtierbestände weltweit massiv eingebrochen
Erfasste Populationen seit 1970 um durchschnittlich 73 Prozent geschrumpft – Lebensraumzerstörung größte Bedrohung – Schutzmaßnahmen ermöglichen Erholung einzelner Arten
Wassermangel im Herbst: Sehr niedrige Wasserführung an über 80 Prozent der Flusspegel
September-Bilanz: Massiver Wassermangel in Flüssen von Niederösterreich bis Vorarlberg – Grundwasserstände bleiben vielerorts niedrig – WWF fordert Schutzprogramm und mehr Renaturierung
„Reh umgefahren. Halb so Wild“: WWF legt Beschwerde beim Werberat ein
Naturschutzorganisation kritisiert Verharmlosung von Tierleid und fordert Rücknahme des Smile-Sujets – Werberat sollte sich als klares Signal für Werbestopp oder Sujetwechsel aussprechen
WWF kritisiert späten und lückenhaften Start des Wasser-Registers
Umweltschutzorganisation fordert raschere Umsetzung und umfangreichere Erfassung der Wassernutzung – WWF warnt vor „blinden Flecken“ im Wasserentnahme-Register









