Naturschutzorganisation kritisiert mangelnde Kompromissbereitschaft der Koalition und fordert klare Verbesserungen bei Naturverträglichkeit
WWF kritisiert Spritpreis-Populismus der Bundesregierung
Die Umweltschutzorganisation WWF kritisiert den „Spritpreis-Populismus“ der Bundesregierung und fordert statt der geplanten Mineralölsteuer-Senkung ein Sofort-Paket für klimafreundliche Mobilität – darunter eine spürbare Vergünstigung des Klimatickets, eine rasche Öffi-Offensive und der Ausbau sicherer Radwege. „Symptombekämpfung ist zu wenig. Die beste Antwort auf hohe Treibstoffpreise ist ein Verkehrssystem, in dem Menschen auch ohne teuren Sprit zuverlässig mobil bleiben. Wer die Menschen wirklich entlasten will, muss vor allem Öffis ausbauen und klimafreundliche Angebote attraktiver machen“, sagt WWF-Klimasprecherin Viktoria Auer. Bisher habe die Regierung hier vor allem kontraproduktive Anreize gesetzt und sowohl das Klimaticket massiv verteuert als auch die Ausbaupläne der ÖBB zusammengestrichen.
Für den langfristigen Ausstieg aus Öl und Gas fordert der WWF den raschen Beschluss grundlegender Reformen von der Bundesregierung. „Der Weg aus der fossilen Preisfalle muss über Maßnahmen führen, die an den Wurzeln der Probleme ansetzen. Wer die Energieverschwendung reduziert, fossile Milliarden umschichtet und natürliche Schutzmaßnahmen priorisiert, macht Österreich unabhängiger und krisenfester. Das reduziert Kosten, Emissionen und geopolitische Risiken“, sagt WWF-Klimasprecherin Viktoria Auer.
Der WWF hat erst kürzlich ein Fünf-Punkte-Paket für den Ausstieg aus der fossilen Preisfalle vorgelegt: LINK
News
Aktuelle Beiträge
WWF: Mehr als 1.300 geschützte Tiere seit 2020 in Österreich getötet
Abschüsse von Bibern, Fischottern, Wölfen und Greifvögeln nehmen deutlich zu – WWF warnt vor „Normalisierung“ der Tötung geschützter Arten – Neue Kampagne gestartet
Almauftrieb am Hundsheimer-und Spitzerberg: Erste Beweidung seit 60 Jahren stärkt Biodiversität
Grasende Rinder sichern Lebensraum für seltene Arten – Vorzeigemodell: WWF fordert Ausweitung naturnaher Beweidungsprojekte in ganz Österreich
WWF: Wasserkrise erfordert Schutz der Natur statt rein technischer Reparaturmaßnahmen
Naturschutzorganisation unterstützt ÖVGW-Forderung nach Register für Wasserentnahmen, warnt aber vor zu starkem Fokus auf technische Lösungen – Renaturierung, Bodenschutz und Wassersparen zentral für Versorgungssicherheit
WWF: Landesrechnungshof zeigt massiven Nachholbedarf bei Renaturierung
Naturschutzorganisation fordert mehr Budget, Personal und Tempo bei der Umsetzung der EU-Renaturierungsverordnung – Alle Länder sowie Bundesregierung massiv in der Pflicht
Trockenheit in Österreich: BOKU-Studie zeigt Wirkung natürlicher Schutzmaßnahmen
March-Einzugsgebiet im Weinviertel untersucht: Naturbasierte Lösungen sorgen für mehr Bodenwasser, senken Dürre-Risiken und sichern Erträge der Landwirtschaft – WWF fordert „grünes Sicherheitsnetz“ für Österreich
Dürre spitzt Lage zu: WWF warnt vor Austrocknung der Unteren Lobau
Anhaltende Trockenheit verschärft Wassermangel im Nationalpark und gefährdet Biodiversität – WWF fordert Stadt Wien zum Handeln auf
WWF warnt: Drei Viertel der Fluss-Pegel in Österreich mit Niedrigwasser
Extreme Trockenheit setzt Gewässer und Arten stark unter Druck – Besondere Betroffenheit in der Steiermark, Niederösterreich und Kärnten – WWF fordert Schutzpaket für Flüsse
Good News: Persischer Leopard überwindet Grenzzaun
Spektakuläre Aufnahmen zeigen wie ein Leopard den Grenzzaun zwischen Iran und Aserbaidschan überwindet. Das gibt Hoffnung für die bedrohte Art.









