Studie der Uni Graz zeigt steigende Kosten des Nicht-Handelns – WWF fordert verbindliche Klimaziele, Abbau klimaschädlicher Förderungen und mehr natürlichen Schutz vor Extremwetter
WWF kritisiert starke Verwässerung des Lieferkettengesetzes

Anlässlich der mehrheitlichen Einigung der EU-Mitgliedsländer auf das künftige EU-Lieferkettengesetz kritisiert die Umweltschutzorganisation WWF die starke Schwächung der geplanten Regeln. „Das ist nur ein schwacher Kompromiss. Die Einigung an sich ist zwar ein Fortschritt, aber die vielen Verwässerungen der Richtlinie trüben das Gesamtbild deutlich. Das ist kein gutes Signal für die Umwelt und den Schutz der Menschenrechte”, sagt Teresa Gäckle vom WWF Österreich in einer ersten Reaktion.
Die Regelungen sollen den Schutz von Menschenrechten und Umwelt in den Lieferketten stärken und unternehmerischen Klimaschutz gesetzlich verankern. Aber laut aktuellem Stand sind derzeit nur rund ein Drittel der ursprünglich vorgesehenen Unternehmen erfasst. “Das schwächt auch von vornherein die Fähigkeit des Gesetzes, die Klima- und Naturkrise entschieden zu bekämpfen”, kritisiert Teresa Gäckle. Jetzt liegt der Ball bei den Mitgliedern des Europäischen Parlaments.
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