Erfasste Populationen seit 1970 um durchschnittlich 73 Prozent geschrumpft – Lebensraumzerstörung größte Bedrohung – Schutzmaßnahmen ermöglichen Erholung einzelner Arten + BILDER und VIDEOS
WWF Österreich zum Ableben von Prinz Philip
Trauer um langjährigen Ehrenpräsidenten des WWF auf internationaler Ebene – Prinz Philip war ein leidenschaftlicher Naturschützer, der auch in Österreich seine Stimme für die Umwelt erhoben hat

Wien, am 9. April 2021. „Prinz Philip war ein leidenschaftlicher Naturschützer, der auch in Österreich immer wieder seine Stimme für die Umwelt erhoben hat. Unvergessen bleibt sein wichtiger Einsatz für das burgenländische Vogelparadies Lange Lacke und gegen das verheerende Donau-Kraftwerk Hainburg. Damit hat er damals auch einen wertvollen Beitrag zum heutigen Nationalpark Donauauen geleistet“, sagt WWF-Österreich-Geschäftsführerin Andrea Johanides anlässlich des heutigen Ablebens von Prinz Philip, dem langjährigen Ehrenpräsidenten des WWF (World Wide Fund for Nature) auf internationaler Ebene. „Auf diesem Weg möchten wir sowohl seiner Gattin, Königin Elizabeth, als auch der gesamten Familie unsere Anteilnahme und unser tiefes Mitgefühl ausdrücken“, sagt Andrea Johanides.
Sein letzter Besuch in Österreich fand im Oktober 1993 anlässlich des 30-jährigen Bestehens des WWF Österreich statt. Damals bekräftigte Prinz Philip unter anderem seinen persönlichen Widerstand gegen den Bau neuer Wasserkraftwerke an der Donau mit dem bis heute völlig richtigen Satz: „Es gibt keine Kraftwerksvariante, die mit einem Nationalpark zu vereinbaren wäre“. In Österreich besuchte er auch das vom WWF mitbegründete Auenreservat Marchegg, das heute einen wertvollen Rückzugsort für gefährdete Tier- und Pflanzenarten bildet.
Rückfragehinweis:
Nikolai Moser
Leiter Kommunikation WWF Österreich
+43 664 883 92 489
nikolai.moser@wwf.at
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