660 Meter Menschenkette in Innsbruck machte Ausmaß des geplanten Tiwag-Staudamms sichtbar – Initiative „Rettet das Platzertal“ fordert Stopp des Projekts und naturverträgliche Alternativen
19. WWF-Earth Hour: Weltweite Klimaschutzaktion am Samstag
Am morgigen Samstag findet zum 19. Mal die WWF Earth Hour statt, eine der weltweit größten Klima- und Umweltschutzaktionen. Mit der Aktion vereint die Umweltschutzorganisation WWF (World Wide Fund for Nature) Millionen von Menschen in über 180 Ländern und 7.000 Städten weltweit, um ein Zeichen für den Natur- und Klimaschutz zu setzen. Traditionell gehen dafür eine Stunde die Lichter an berühmten Wahrzeichen aus – darunter am Pariser Eiffelturm, am Brandenburger Tor in Berlin oder am Schloss Schönbrunn in Wien. In Österreich beteiligen sich zahlreiche weitere Wahrzeichen wie der Lindwurm in Klagenfurt, der Martinsturm in Bregenz, das Schloss Esterhazy in Eisenstadt oder die Ars Electronica in Linz. Zahlreiche Privatpersonen, Unternehmen und Gemeinden machen unter dem Motto “Eine Stunde für die Erde” mit. Auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen unterstützt die WWF-Aktion: „Die Earth Hour ist ein wichtiges gemeinsames Zeichen für den Klimaschutz. Denn sie macht mit Dunkelheit sichtbar, dass es nicht egal ist, wie es unserer Erde geht. Jeder noch so kleine Handgriff hilft, etwas zu verbessern. Also: Licht aus, damit allen ein Licht aufgeht“, sagt Van der Bellen.
Der WWF lädt alle Menschen ein, sich an der Aktion zu beteiligen, die dieses Jahr ganz im Zeichen des Klimaschutzes steht. “Es gibt weltweit katastrophale Rückschritte, obwohl die Klimakrise und ihre Folgen längst Realität sind. Daher müssen wir entschlossen gegensteuern, wir brauchen Klimaschutz – jetzt erst recht”, sagt WWF-Programmleiterin Hanna Simons. “Die WWF Earth Hour ist eine Chance, um der Politik zu zeigen, dass es so nicht weitergeht. Auch in Österreich braucht es dringend eine Klima- und Naturschutz-Offensive.” Längst überfällig sind etwa der Abbau umweltschädlicher Subventionen, ein starkes Klimaschutzgesetz und ein großes Energiesparpaket “Auch der Schutz der Natur und die Wiederherstellung zerstörter Lebensräume müssen oberste Priorität bekommen. Denn eine intakte Natur ist unsere beste Verbündete im Kampf gegen die Klimakrise“, sagt Hanna Simons.
Über die WWF Earth Hour
Die WWF Earth Hour wurde 2007 vom WWF ins Leben gerufen und hat sich seitdem zu einer der weltweit größten Klima- und Umweltschutzaktionen weltweit entwickelt. Neben dem symbolischen Ausschalten der Lichter an berühmten Gebäuden, von 20:30 bis 21:30 Uhr der jeweiligen Ortszeit rund um den Globus, ermutigt der WWF bei der Aktion alle Menschen dazu, eine Stunde der Erde zu widmen, indem sie positive Beiträge für das Klima und die Umwelt leisten. “Somit trägt die WWF Earth Hour über den symbolischen Charakter hinaus effektiv zum Schutz unseres Planeten bei”, sagt Hanna Simons vom WWF Österreich.
– Tipps zur Gestaltung der WWF Earth Hour hier
– Bilder und O-Töne zur WWF Earth Hour hier zum Download.
News
Aktuelle Beiträge
WWF zu EABG-Einigung: Schutz der letzten Flussjuwele vor Aushebelung bewahrt
Untauglicher Entwurf der Koalition in parlamentarischen Verhandlungen entschärft, aber Druck auf Flüsse bleibt hoch – WWF fordert Energiewende mit naturverträglichen Standorten und mehr Effizienz
Budget: WWF kritisiert Kürzungen bei Umwelt und Klima
Umweltschutzorganisation ortet falsche Prioritäten: Umweltschädliche Subventionen bleiben großteils unangetastet, Biodiversität bleibt unterfinanziert, beim Klimaschutz wird gekürzt
WWF: Österreichs Luchsbestand auf nur mehr rund 30 Tiere geschrumpft
Tag des Luchses: Aktueller FFH-Bericht an die EU-Kommission zeigt weitere Verschlechterung der bislang größten Teilpopulation im Mühl- und Waldviertel – WWF fordert rasche Bestandsstützung
WWF: Neun von zehn Flusspegeln mit Niedrigwasser
90 Prozent der Pegelmessstellen mit niedrigen bis sehr niedrigen Abflüssen – Flüsse in Oberösterreich, Niederösterreich und Steiermark besonders betroffen – WWF fordert mehr Renaturierung und Schutz für Gewässer
Welttag der Ozeane: WWF fordert Verdreifachung der Schutzgebiete im Mittelmeer
Rund 90 Prozent der Meeresfläche im Mittelmeer derzeit nicht geschützt – Überfischung, Verschmutzung und Klimakrise bedrohen einzigartige Artenvielfalt
WWF-Check: Rund ein Drittel der Grillfleisch-Angebote ohne österreichische Herkunft
95 Prozent der Grillfleisch-Angebote aus konventioneller Tierhaltung, nur jedes 20. Angebot ist Bio – WWF fordert verpflichtende Kennzeichnung von Herkunft und Haltung
Neue Studie: Ökonomin Stagl warnt vor Budgetrisiken durch fehlende Klimapolitik
Analyse zeigt hohe finanzielle Risiken durch Extremwetter, fossile Preisschocks und fehlende Vorsorge – WWF fordert stärkere Berücksichtigung von Klimarisiken im Doppelbudget
WWF-Erfolg: WWF weitet Monitoring von Seeadlern aus
So viele besenderte Seeadler wie noch nie zuvor helfen dem WWF, die Rückkehr der Art zu begleiten. Die Daten liefern spannende Einblicke und zeigen, welche Schutzmaßnahmen besonders wichtig sind.










