Neue Forschungsinitiative testet Zersetzbarkeit von Biokunststoffen in über 20 natürlichen Lebensräumen – Kooperation des WWF Österreich und der Technischen Universität Bratislava
“Aufwachen, Herr Bundeskanzler!” – Wissenschafter:innen frühstücken am Ballhausplatz und fordern “Klima-Neustart”
Mit einem Frühstück direkt vor dem Bundeskanzleramt machte am Mittwoch die Initiative “Neustart Klima” gemeinsam mit Klimawissenschafter:innen auf die massiven Versäumnisse in der österreichischen Klimapolitik aufmerksam und forderte ein Ende der Gesprächsverweigerung durch Bundeskanzler Karl Nehammer. “Nach einem Katastrophensommer mit Rekordhitze und Starkregen kann es kein ‘weiter wie bisher’ geben. Wesentliche Klimaschutz-Maßnahmen fehlen, seit sechs Monaten drückt sich der Regierungschef vor einem versprochenen Gipfel mit Klimawissenschafter:innen. Der Bundeskanzler muss endlich aufwachen!”, so die Träger der Initiative, GLOBAL 2000, Klimavolksbegehren, WWF Österreich und Rudi Anschober. Sie fordern die Umsetzung lange angekündigter Maßnahmen, wie das ausständige Klimaschutzgesetz, das Erneuerbare-Wärme-Gesetz und die Reform umweltschädlicher Subventionen.
Nach seiner vielfach kritisierten “Rede zur Lage der Nation” im März richtete die Initiative “Neustart für ein krisensicheres Österreich” (Neustart-Klima) einen offenen Brief an den Bundeskanzler. Dieser antwortete via “Kronen Zeitung” mit einer Gesprächseinladung mit Vertreter:innen der Klimawissenschaft. Trotz mehrfacher Kontaktversuche war es nach der medienwirksamen Ankündigung über sechs Monate lang nicht möglich, einen Termin zu fixieren. “Die Gesprächsverweigerung des Bundeskanzlers spricht Bände. Doch heute gibt es keine Ausreden – wir sind zum Ballhausplatz gekommen und haben sogar Frühstück mitgebracht. Guten Morgen, Herr Nehammer”, so die teilnehmenden Wissenschafter:innen Sigrid Stagl (WU Wien), Ulrich Elling (ÖAW), Daniel Huppmann (IIASA) und Karl Steininger (Universität Graz).
Die Umweltschutzorganisationen WWF, GLOBAL 2000 und das Klimavolksbegehren stellen mit der Initiative “Neustart für ein krisensicheres Österreich” sieben zentrale Forderungen an die Bundesregierung und alle Landeshauptleute. Der Petition haben sich zahlreiche Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Sport sowie tausende weitere Unterstützer:innen angeschlossen. Auch mehrere Landeshauptleute haben ihre Unterstützung erklärt.
Infos unter: www.neustart-klima.at
Fotos des Frühstücks am Ballhausplatz finden Sie hier: https://flic.kr/s/aHBqjATxGc
News
Aktuelle Beiträge
Tiroler Lech ist Fluss des Jahres!
Sie haben mit Ihrer Stimme entschieden: Der Lech wurde zu Österreichs Fluss des Jahres 2026 gewählt. Auf Platz zwei folgt die Schwarze Sulm, auf Platz drei der Kamp.
WWF-Flusswahl: Lech ist Österreichs „Fluss des Jahres“ 2026
Tiroler Wildfluss gewinnt Online-Voting über neun Flüsse – Schwarze Sulm in der Steiermark auf Platz zwei, Kamp in Niederösterreich auf Platz drei – Naturschutzorganisation fordert dauerhaften Schutz und mehr Renaturierung
WWF: Bund-Länder-Konflikt hinter Leerstellen im Renaturierungsplan
Schlüsselkapitel zu EU-geschützter Natur und Städten ohne Flächenangaben und Maßnahmen – Gesamtausmaß der zu renaturierenden Flächen bis 2030 fehlt – WWF fordert rasche Nachschärfungen
Erstmals Wolfsrudel in Nordtirol nachgewiesen: WWF fordert Abschuss-Stopp
Neue Verbreitungskarte des Österreichzentrums dokumentiert Rudel im Bezirk Landeck – Vier Jungwölfe bei Fiss gesichtet – WWF: Drei Abschussverordnungen sofort aussetzen
WWF: Österreich legt lückenhaften Renaturierungsplan vor
Naturschutzorganisation fordert Nachschärfungen mit verbindlichen Maßnahmen, Fristen und Budgets – Bestehende Programme reichen nicht für Schutz vor Hitze und Dürre
646 Hitzetote: WWF fordert Klima- und Naturschutzpaket
Umweltschutzorganisation für „Hitze-Milliarde“, mehr Renaturierung und wirksamen Klimaschutz – Natürliche Schutzmaßnahmen verstärken
WWF-Auswertung: 39 große Alpenspeicher im Nahbereich von Permafrost
Steigende Klimarisiken erfordern mehr Transparenz und Vorsorge – Minister Totschnig soll bis Jahresende Klima-Sicherheitsbericht vorlegen – Stopp für riskanten Kaunertal-Ausbau gefordert
Rechenzentrum Stetten: WWF fordert Stopp der Umwidmung auf der grünen Wiese
4,3 Hektar Ackerfläche sollen zu Bauland werden – Naturschutzorganisation verlangt Prüfung von Brachflächen und Offenlegung aller Umweltfolgen









