Google-Ausbau: WWF fordert rasche Reparatur des UVP-Gesetzes
Neue Zahlen: Möglicher Stromverbrauch entspricht fast einem Drittel des Stromverbrauchs von ganz Oberösterreich – Gesamter Ausbau muss Umweltprüfung durchlaufen – Stromhunger darf nicht auf Natur abgewälzt werden
Budget: WWF kritisiert Kürzungen bei Umwelt und Klima
Der WWF kritisiert das Doppelbudget als „Rückschritt für Klima- und Naturschutz“ und fordert klare Nachschärfungen bis zum Beschluss. Umweltschädliche Subventionen in Milliardenhöhe bleiben großteils unangetastet, neue Offensiven für Renaturierung und Biodiversität fehlen, beim Klimaschutz dominieren Kürzungen. „Dieses Budget setzt die falschen Prioritäten. Die Bundesregierung hält an umweltschädlichen Subventionen fest und kürzt gleichzeitig massiv beim Umweltbudget. Das ist politisch kurzsichtig und zukunftsvergessen: Wer heute bei der Vorsorge spart, zahlt morgen ein Vielfaches für die Schäden“, sagt WWF-Klimasprecherin Viktoria Auer im Zuge einer ersten Bewertung.
Besonders kritisch bewertet der WWF die fehlende Ambition beim Abbau umweltschädlicher Subventionen in den Bereichen Verkehr, Industrie und Landwirtschaft. Die angekündigten Einsparungen bleiben in Relation zur Gesamtsumme von bis zu sechs Milliarden Euro pro Jahr äußerst gering und werden durch neue Maßnahmen wie die Agrardieselförderung konterkariert. Zugleich fehlt ein klarer Offensivkurs für die Biodiversität. „Zwischen den EU-Zielen und der budgetären Realität in Österreich klafft eine Lücke von rund einer Milliarde Euro pro Jahr. Ohne Trendwende werden die Kosten des Nicht-Handelns weiter steigen und künftige Generationen zusätzlich belasten“, warnt Auer.
Pressebilder von WWF-Klimasprecherin Viktoria Auer sind HIER verfügbar.
News
Aktuelle Beiträge
Huchensterben in der Ybbs: WWF warnt vor tödlichen Wanderhindernissen
Fotos zeigen stark gefährdete Fische vor Kraftwerksbarrieren – WWF fordert funktionsfähige Fischaufstiege und durchgängige Flüsse als Schutz vor zunehmender Hitze
WWF-Erfolg: Tiwag muss Gefahrenanalysen herausgeben
Das Tiroler Landesverwaltungsgericht gibt dem WWF recht: Die Tiwag muss wichtige Dokumente rund um den geplanten Ausbau des Kraftwerks Kaunertal herausgeben. Dazu zählen auch Flutwellenberechnungen und Gefahrenszenarien.
WWF-Untersuchung: Wildfluss-Heuschrecken am Tiroler Inn verschwunden
Drei stark gefährdete Arten nur noch am Zubringer Ötztaler Ache nachweisbar – Flussverbauungen und Wasserableitungen setzen letzte Lebensräume unter Druck – WWF fordert großflächige Renaturierungen
WWF: Gericht verpflichtet Tiwag zur Herausgabe von Gefahrenanalysen
Landesverwaltungsgericht gibt WWF recht: Landesenergiekonzern muss Untersuchungen zu klimabedingten Naturgefahren, Flutwellenberechnungen, Alarmpläne und Gefahrenszenarien zum Gepatsch-Speicher herausgeben
Google-Rechenzentrum ohne UVP: WWF fordert rasche Gesetzesreform
Rechenzentren als eigenen Tatbestand im UVP-Gesetz verankern – Umweltorganisation verlangt Gesamtprüfung und strenge Umweltauflagen für Google-Ausbau in Kronstorf
Good News: Mehr Luchse in den Südostalpen
Im Dreiländereck Italien-Slowenien-Österreich beobachten wir einen Anstieg der Luchspopulation. Eine schöne Bestätigung für den grenzüberschreitenden Artenschutz!
WWF-Studie: Massiv gefährdete Donaustöre beinahe täglich Opfer von Wildtierkriminalität
In zehn Jahren über 3.300 Störe in der Unteren Donau illegal getötet – WWF warnt vor Kollaps dieser wichtigen Vorkommen in Europa und fordert konsequentere Strafverfolgung
WWF zum Tag der Haie: 80 Arten leben im Mittelmeer – und brauchen besseren Schutz
Über 60 Prozent der Hai- und Rochenarten im Mittelmeer sind bedroht – Überfischung und Verschmutzung als Ursache – Haifleisch oft versteckt auf Touristenmenüs – WWF ruft zu Vorsicht beim Fischkonsum auf und fordert strengere Kontrollen der Fischerei










