Fischgerichte auf Touristenmenüs und Märkten häufig aus Asien und Lateinamerika importiert oder unter irreführenden Namen angeboten – WWF fordert mehr Transparenz und ruft zur Vorsicht beim Fischkonsum auf
Budget: WWF kritisiert Kürzungen bei Umwelt und Klima
Der WWF kritisiert das Doppelbudget als „Rückschritt für Klima- und Naturschutz“ und fordert klare Nachschärfungen bis zum Beschluss. Umweltschädliche Subventionen in Milliardenhöhe bleiben großteils unangetastet, neue Offensiven für Renaturierung und Biodiversität fehlen, beim Klimaschutz dominieren Kürzungen. „Dieses Budget setzt die falschen Prioritäten. Die Bundesregierung hält an umweltschädlichen Subventionen fest und kürzt gleichzeitig massiv beim Umweltbudget. Das ist politisch kurzsichtig und zukunftsvergessen: Wer heute bei der Vorsorge spart, zahlt morgen ein Vielfaches für die Schäden“, sagt WWF-Klimasprecherin Viktoria Auer im Zuge einer ersten Bewertung.
Besonders kritisch bewertet der WWF die fehlende Ambition beim Abbau umweltschädlicher Subventionen in den Bereichen Verkehr, Industrie und Landwirtschaft. Die angekündigten Einsparungen bleiben in Relation zur Gesamtsumme von bis zu sechs Milliarden Euro pro Jahr äußerst gering und werden durch neue Maßnahmen wie die Agrardieselförderung konterkariert. Zugleich fehlt ein klarer Offensivkurs für die Biodiversität. „Zwischen den EU-Zielen und der budgetären Realität in Österreich klafft eine Lücke von rund einer Milliarde Euro pro Jahr. Ohne Trendwende werden die Kosten des Nicht-Handelns weiter steigen und künftige Generationen zusätzlich belasten“, warnt Auer.
Pressebilder von WWF-Klimasprecherin Viktoria Auer sind HIER verfügbar.
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