Wir zeigen Alternativen

Wir zeigen Alternativen

Verbote alleine helfen nicht. Will man Leute davon abhalten, durch Wilderei das große Geld zu machen, muss man Alternativen bieten. Genau das tut der WWF. Gemeinsam mit Partnern haben wir 1998 „Irbis Enterprises“ gegründet („Irbis“ = „Schneeleopard“ auf mongolisch). Ziel: durch handgefertigte Produkte, z.B. aus Schafwolle oder Leder, neues Einkommen erschließen. Die Teilnehmer verpflichten sich zum Schneeleoparden-Schutz – wir liefern Beratung, Weiterbildung, Hilfe bei der Vermarktung.

Für ein friedliches Miteinander: Schutzkomitees

Für ein friedliches Miteinander: Schutzkomitees

In vielen größeren Gemeinden hat der WWF Schneeleoparden-Schutzkomitees aus WWF-Mitarbeitern und Einwohnern eingerichtet. Sie übernehmen Forschungsaufgaben und sind wichtige Ansprechpartner für die Bevölkerung. Zum Beispiel informieren sie über einfache, aber wirkungsvolle Herdenschutz-Maßnahmen wie Steinwälle oder – wie im Bild zu sehen – leopardensichere Ställe.

Wenn alle mithelfen …

Wenn alle mithelfen …

… hat der Schneeleopard eine Chance. Ein großartiges Beispiel für erfolgreiche Umweltbildung aus der Mongolei: Kinder und Jugendliche agieren als Botschafter für unsere Anliegen. Wir informieren sie über unsere Schneeleoparden-Projekte, danach motivieren sie Erwachsene, Tierfallen abzugeben und gegen Güter wie z.B. Kannen oder Töpfe auszutauschen. So konnten in einem Jahr 140 Fallen von 40 Familien eingesammelt werden – und die Aktion geht weiter. Ein großer Erfolg, der Mut macht!

Methode IV: Besenderung

Methode IV: Besenderung

Eine großartige Methode, um mehr über ihre Streifzüge zu erfahren: Tiere besendern! 2013 wurde in Nepal der erste Schneeleopard mit einem GPS-Sender ausgestattet. Mehrere folgten inzwischen, auch in der Mongolei.
Das Foto zeigt den WWF-Biologen Rinjan Shrestha (blaue Kappe) und sein Team. Hoch konzentriert und zügig legen die Wissenschafter dem betäubten Schneeleoparden den Halsbandsender an, der zwei Jahre lang wertvolle Informationen liefert. Er gibt alle 4 Stunden ein Signal ab und fällt dann, wenn die Batterien leer sind, automatisch ab.

Methode III: Fotofallen

Methode III: Fotofallen

Aus vielen WWF-Projekten sind sie nicht mehr wegzudenken: Fotofallen. Solche Wildtierkameras reagieren auf Wärme oder Bewegung. Sie dokumentieren genau, was sich in einem bestimmten Gebiet tut: Welche Tiere sind hier wann unterwegs?
Zwei beeindruckende Fotofallen-Bilder zeigen wir Ihnen auf den nächsten Seiten.

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