Methode I: Beobachtung

Methode I: Beobachtung

Doch wie kommt man dem Schneeleoparden im unwirtlichen Hochgebirge auf die Spur? Wie gelingt es, seine Geheimnisse zu lüften? Dazu setzt der WWF viele Methoden ein. Es beginnt mit Beobachten. Gute Ausrüstung ist dafür ebenso wichtig wie viel Geduld, Geduld, und nochmals Geduld.

Methode II: Spurensuche

Methode II: Spurensuche

Fußabdrücke im Schnee, Kratzspuren an Bäumen, Losungen – auch wenn der Schneeleopard selbst oft unsichtbar scheint, mit viel Aufmerksamkeit und Ausdauer nimmt man seine Gegenwart doch wahr. All das hilft den Wissenschaftern, allmählich ein genaueres Bild zu erhalten.

Mitbewohner: die Nomaden

Mitbewohner: die Nomaden

Die Region ist aber auch Heimat für Hirten. Hie und da entdeckt man in der kargen Landschaft einen weißen Punkt mit einer Rauchfahne: Dort haben Nomaden ihr kreisrundes Zelt („Ger“ oder „Jurte“) aufgestellt. Ihre Schafe, Ziegen, Pferde, Yaks oder Kamele weiden an der spärlichen Vegetation – und sind oft leichte Beute für Schneeleoparden. Diese Mensch-Tier-Konflikte zu entschärfen, ist ein besonders wichtiger Punkt unserer Projektarbeit.

Sehen Sie, was der Schneeleopard sieht: die Altai-Sayan-Region in der Mongolei

Sehen Sie, was der Schneeleopard sieht: die Altai-Sayan-Region in der Mongolei

Endlose Steppe, Taiga, Tundra, Wüsten am Fuße der schneebedeckten Gipfel. Der WWF arbeitet seit 1996 in der Ökoregion Altai Sayan, wo Russland an Kasachstan, die Mongolei und China grenzt. Der Schneeleopard ist hier ebenso zuhause wie das seltene Argalischaf, Steinböcke, Murmeltiere und eindrucksvolle Greifvögel wie Steppenadler oder Mönchsgeier. Die höchsten Gipfel des Altai- und des Sayan-Gebirges ragen über 4.500 m hoch auf. Teile der Region sind als UNCESO-Weltnaturerbe ausgezeichnet.

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