Im WWF-Reservat hat die Storchen-Saison begonnen – 2025 gutes Jahr für den Storchen-Bestand – Weitere Rückkehrer werden in den kommenden Wochen erwartet
Der Leopard auf dem Sprung nach Europa
Wien, 31 .10. 2012: Mit nur 40-60 wild lebenden Individuen zählt der Kaukasus-Leopard zu den seltensten Tierarten der Erde. Dem WWF ist es nun mit Unterstützung des aserbaidschanischen Umweltministeriums und Wildbiologen der Akademie der Wissenschaft gelungen, die vom Aussterben bedrohte Großkatze wieder in Aserbaidschan nachzuweisen. Ein ausgewachsenes Leopardenweibchen tappte in der autonomen Republik Nachitschewan in die Fotofalle der Umweltschützer. Seit mehreren Jahren war der Leopard in der Gegend nicht mehr gesichtet worden. „Das ist eine kleine Sensation“, freut sich Aurel Heidelberg, Kaukasus-Referent beim WWF. „Unser Einsatz zahlt sich aus. Dieser Erfolg gibt uns Hoffnung, dass der Leopard langfristig den Sprung zurück nach Europa schaffen wird.“
Der Kaukasus-Leopard, auch Persischer Leopard genannt, bevölkerte einst weite Teile der Kaukasus-Region bis in den europäischen Teil hinein. Doch Wilderei und die Zerstörung seines Lebensraumes brachten ihn an den Rand der Ausrottung. Entschiedene Schutzbemühungen leiteten nach Angaben des WWF indessen einen Wandel ein: „Wir konnten dazu beitragen, dass über 50.000 Hektar Leoparden-Lebensraum im Südkaukasus zusätzlich unter Schutz gestellt wurden“, so Aurel Heidelberg. Außerdem wurden die neu entstandenen und vergrößerten Schutzgebiete für eine effizientere Überwachung ausgerüstet und die lokale Bevölkerung für den Leopardenschutz sensibilisiert. WWF-Mann Heidelberg ist zuversichtlich: „Wir werden uns weiter für die Erholung der Leopardenbestände und der seiner Beutetiere einsetzen. Mit ein bisschen Glück findet der Leopard bald auch wieder in Europa ein Zuhause.“

Foto-Nachweis des bedrohten Kaukasus-Leoparden.
Weitere Informationen:
MMag. Franko Petri, WWF-Pressesprecher, Tel. 01-48817-231, E-Mail: franko.petri@wwf.at. Bild aus der Fotofalle zum Download unter wwf.de/presse .
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
20 Jahre WWF Earth Hour: Weltweit gehen am 28. März die Lichter aus
Bundespräsident Alexander Van der Bellen ruft gemeinsam mit WWF-Geschäftsführerin Andrea Johanides zur Teilnahme an der globalen Klima- und Naturschutz-Aktion auf
WWF-Klimaschutz-Monitor: Schlechte Klimapolitik wird zum Milliardenrisiko
Analyse nach erstem Jahr der Dreier-Koalition zeigt große Defizite – Bundesregierung verspielt Erreichen der Klimaziele und erzeugt Milliardenrisiken für Budget – WWF fordert Kurskorrektur
Bundesregierung: Erstes Bodenschutz-Zeugnis zeigt große Defizite
WWF-Bodenschutz-Monitor 2026 veröffentlicht: Ein Jahr nach Regierungsstart prägen Stillstand und Rückschritte die Bodenpolitik – Widmungsabgabe als positive Ausnahme
Video: Animation zeigt Klimarisiken im Kaunertal
Eine ZDF-Animation zeigt, was passieren könnte, wenn ein Felssturz den Gepatsch-Stausee trifft.
Notruf vom Nordpol: WWF warnt vor zunehmenden Gefahren für die arktische Tierwelt
Eisbären, Walrosse und Ringelrobben leiden unter Klimakrise und Öl-Industrie – WWF fordert konsequenten Ausstieg aus fossiler Energie und wirksam geschützte Rückzugsräume
Good News: Seltene Gorilla-Zwillinge im Virunga-Nationalpark geboren
Seltene Neuigkeiten aus dem Virunga-Nationalpark: Gorillaweibchen Mafuko hat Zwillinge bekommen!
„Achtung Gefahr“: WWF protestiert mit 20-Meter-Banner gegen Kaunertal-Ausbau
Massive Gefahren für Bevölkerung und Natur weiterhin ungeklärt – UVP-Unterlagen „skandalös unvollständig“ – WWF macht mit Riesen-Banner auf Sicherheitsrisiken aufmerksam
Nach Massen-Fischsterben: WWF fordert Wasser-Rettungspaket für Untere Lobau
Naturschutzorganisation: Langjähriger Wassermangel wirkt sich in niederschlagsarmen und kälteren Wintern besonders fatal für Fische aus – Stadt Wien sollte rasch mit Gegenmaßnahmen starten













