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EARTH HOUR: In 117 Ländern der Welt gehen die Lichter aus
Wien, Montag, 22. März 2010 – In sechs Tagen ist es soweit: 117 Länder sind bis heute Teil der Earth Hour. Am Samstag, den 27. März werden weltweit um 20.30 Uhr für eine Stunde die Lichter ausgehen. Die globale Aktion beginnt auf den neuseeländischen Chatham-Inseln und bewegt sich entlang der Zeitzonen in 24 Stunden bis zur Pazifikinsel Samoa. Die drei nördlichsten Städte nahe der Arktis sind ebenso dabei wie die drei südlichsten Städte. Rund um den Erdball finden Hunderte von Veranstaltungen, Konzerten und Feiern für den Klimaschutz statt. Schon fast 2.400 Städte, Tausende Prominente und Organisationen machen für die Earth Hour mobil. Viele internationale Konzerne appellieren an ihre Millionen von Mitarbeitern und Kunden, die Lichter auszuschalten. Mehr als 800 Wahrzeichen werden weltweit dunkel sein. Neu hinzugekommen sind letzte Woche die verbotene Stadt in Peking, das Rote Fort in Delhi und der Schiefe Turm von Pisa.
14 Millionen Brasilianer werden am 27. März eine SMS mit der Aufforderung bekommen die Lichter um 20.30 Uhr abzuschalten. Möglich wurde dies, da vier der fünf weltweit größten Handynetzbetreiber die Aktion unterstützen. In Zimbabwe werden Hunderte Kinder bei den Viktoria-Fällen Kerzen für den Klimaschutz anzünden. Die Gouverneure von 20 amerikanischen Bundesstaaten unterschrieben für die Aktion. Große Hotelketten wie Four Seasons, Intercontinental, Shangri-la und Fairmont schalten die Lichter ab. Mehr als 8.000 Hilton-Hotels in der Welt werden dunkel bleiben. Die drei nördlichsten Städte Murmansk (Russland), Hammerfest (Norwegen) und Nuuk (Grönland) sowie die drei südlichsten Städte Hobart (Australien), Ushuaia (Argentinien) und Queenstown (Neuseeland) haben sich der Earth Hour angeschlossen.
Auch in Österreich gehen am Samstag in allen Landeshauptstädten die Lichter aus und täglich kommen weitere Städte und Gemeinden dazu. Folgende Wahrzeichen bleiben dunkel: In Innsbruck das Goldene Dachl, in Bregenz der Martinsturm, in St. Pölten das Rathaus, in Graz der Uhrturm, in Klagenfurt der Lindwurm, in Linz das Ars Electronica Center und das Lentos Kunstmuseum, in Eisenstadt das Schloss Esterházy und weitere Gebäude, in Salzburg die gesamte Stadtbeleuchtung mit der Festung Hohensalzburg und in Wien der Arsenalturm. In Wien wird die Erste Bank außerdem die Beleuchtungen aller Filialen im ersten Bezirk abschalten. Viele österreichische Prominente wie Alfons Haider, Helmut Pechlaner, Herbert Steinböck, Doris Golpashin, Bernd Lötsch, Thomas Schäfer-Elmayer, Christl Stürmer, Kicker Roland Linz und Radio Arabella-Moderatorin Leila Mahdavian werden am Samstag Abend Kerzen anzünden. Radio Arabella wird in der Stunde von Earth Hour eine Sondersendung einrichten. Mehr als 160 der größten Online-Portale Österreichs unterstützen die Kampagne auf ihren Websites. Der WWF ruft in der letzten Woche alle Städte, Gemeinden und Firmen in Österreich auf, sich beim WWF zu melden, wenn sie bei der Earth Hour mitmachen wollen. Privatpersonen können sich schon vor dem kommenden Samstag auf www.earthhour.at eintragen und ein Samsung-Solarhandy gewinnen. Knapp 6.000 Österreicher haben sich bereits registriert.
Die Earth Hour, die 2007 vom WWF gegründet wurde, soll die Welt vor der Klimakonferenz in Cancun/Mexiko an die Bedrohungen durch die globale Erderwärmung erinnern und ein Zeichen für den Klimaschutz setzen. Die Earth Hour findet seit 2008 auch in Österreich statt. 2009 beteiligten sich mehr als 4.000 Städte und Gemeinden, 20.000 Firmen, 8.000 Schulen, 5.500 Organisationen in 88 Ländern an der Earth Hour, die fast eine Milliarde Menschen erreichte. Unter den Hunderten dunklen Wahrzeichen waren auch die Pyramiden von Gizeh, der Eiffelturm und die Akropolis. Der UN-Generalsekräter Ban Ki-moon bezeichnete die Earth Hour als „Botschaft gegen den Klimawandel für alle Menschen der Welt“.
Der WWF fordert einen weltweit bindenden Vertrag zur Reduktion der Treibhausgase um mindestens 80 Prozent bis 2050, den wirksamen Schutz der Regenwälder, nationale und internationale Programme zur Förderung von Energieeffizienz und den Umbau des Weltenergiesystems hin zu Erneuerbaren Ressourcen.
Weitere Informationen:
MMag. Franko Petri, Medienleiter WWF, Tel. 01-48817-231, Email: franko.petri@wwf.at. Website: www.earthhour.at.
WWF auf Twitter: www.twitter.com/wwfaustria und Facebook: www.facebook.com/wwfaustria.
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