EU-Kommission kündigt Überprüfung zentraler Naturschutz-Richtlinien für 2027 an – WWF warnt vor leichteren Abschüssen und mehr Eingriffen in Schutzgebiete – „Wild sein ist kein Verbrechen“
Einladung zum Pressegespräch: „Rettendes Salz für sterbende Lacken“
Rettungsversuch für einzigartigen Naturschatz im Burgenland: Medien-Einladung zur Salz-Ausbringung am Donnerstag, 25. Februar, im Rahmen des EU-Projekts „Sanierung von sechs Sodalacken im Gemeindegebiet von Apetlon“

Apetlon, Eisenstadt, am 22. Februar 2021. Die salzhaltigen Lacken des Seewinkels gelten als europaweit einzigartige Lebensräume, sind jedoch durch die künstliche Absenkung des Grundwasserstands und den damit verbundenen Verlust an Salzen massiv beschädigt worden. Neben der besonders wichtigen Anhebung des Grundwassers und einer sparsameren landwirtschaftlichen Nutzung der Wasservorräte brauchen vor allem bereits schwer geschädigte Lacken zusätzliche lackentypische Salze. Eine derartige Salzausbringung wird erstmals seit fast 15 Jahren wieder im Rahmen eines EU-geförderten und vom Land Burgenland ko-finanzierten LEADER-Projekts durchgeführt. Aus diesem Anlass lädt das Projektteam am 25. Februar zu einem gemeinsamen Pressegespräch am Rand der Moschado-Lacke bei Apetlon ein.
Vor Ort informieren das Land Burgenland, der Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel, die Naturschutzorganisation WWF Österreich, der Bürgermeister von Apetlon, die Biologische Station Illmitz, die Apetloner Jägerschaft und die beteiligte Forschergruppe (Uni Wien, TU Wien, Technische Büros AVL und DWS) sowie die St. Martins Therme & Lodge, die den Salzankauf ermöglicht hat.
Bitte merken Sie vor:
Pressegespräch: „Rettendes Salz für sterbende Lacken“
Wann: Donnerstag, 25. Februar, 10:30 Uhr.
Wo: Moschado-Lacke bei Apetlon (an der Straße Apetlon-Wallern – L205, ca. 800 Meter nach dem Ortsende von Apetlon rechts in einen Feldweg abbiegen und weitere 350 Meter bis zum Treffpunkt am südlichen Lackenufer fahren. Koordinaten des Treffpunkts: 47,7459 N, 16,8561 E.
Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine Anmeldung unter presse@wwf.at. Aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen wegen der Covid-19-Pandemie ersuchen wir darum, vor Ort einen Mindestabstand von zwei Metern zu anderen Personen einzuhalten und während des Pressegesprächs eine FFP2-Maske zu tragen.
Rückfragen und Kontakt:
Mag. Volker Hollenstein, Leitung Politik und Kommunikation WWF Österreich
Mobil: +43 664 501 31 58; volker.hollenstein@wwf.at;
Dr. Bernhard Kohler, Biodiversitätsexperte WWF Österreich
Mobil: +43 676 83 488 281; bernhard.kohler@wwf.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Good News: Tigerinnen in Thailand ziehen erfolgreich Nachwuchs groß
Aufnahmen von Wildtierkameras zeigen, wie thailändische Tigerfamilien durch die Wälder streifen. Und auch Zahlen bestätigen, dass sich die dortigen Tigerbestände erholen – in Thailand ist er seit 2024 um 16% angestiegen.
WWF-Flüssereport: Drei Viertel der ökologisch wertvollen Flussstrecken ungeschützt
77 Prozent der wertvollen Flussstrecken ohne verbindlichen Schutz vor weiterem Wasserkraftausbau – Hitze und Dürre machen Schutz und Renaturierung dringlicher – WWF legt Zeugnisse für alle neun Bundesländer vor
UNO-Artenschutzkonferenz: WWF bewertet Ergebnis als „verpasste Chance“
Staaten bleiben bei Naturschutz-Finanzierung und Abbau umweltschädlicher Subventionen hinter notwendiger Ambition zurück – WWF fordert Konsequenzen auch in Österreich
CITES-Meeting: WWF warnt vor Tigerfarmen als Deckmantel für illegalen Wildtierhandel
Große Datenlücken erschweren Kontrolle des Handels mit Tigern – WWF fordert strengere Aufsicht und ein Ende der Zucht für den Handel mit Körperteilen – Artenschutzgremium CITES tagt in Genf
WWF und Ozeanforscherin Sylvia Earle legen Grundstein für besseren Schutz des Mittelmeers
Neue Hoffnungs-Zone für den Artenschutz im Mittelmeer – Basis für grenzüberschreitenden Schutz seltener Hai- und Rochenarten, Wale, Delfine und Meeresschildkröten – WWF fordert politische Zusagen
Weltnaturkonferenz: WWF fordert Kurskorrektur bei Milliarden-Subventionen
UNO-Konferenz vor Abschluss – Reform umweltschädlicher Subventionen stark umkämpft – Naturschutzorganisation fordert verbindlichen Finanzierungsplan
WWF zum Klimagesetz: Ohne verbindliche Pflichten droht Mogelpackung
Begutachtungsfrist endet am Freitag: Verbindliche Sektorziele und Rechtsschutz fehlen, Standortklausel ermöglicht Rückzieher – Bundesregierung und Nationalrat müssen Entwurf nachschärfen
WWF: 20 Spitzmaulnashörner zum Schutz vor Wilderern evakuiert
Nashorn-Wilderei in Südafrika bedroht Arterhalt – Umsiedlung von Tieren nach Botswana zum Aufbau neuer Populationen – WWF vor Ort im Einsatz gegen illegale Jagd und Handel mit Nashorn-Horn










