Umweltschutzorganisation warnt vor fehlenden Mitteln für Renaturierung und Gewässerschutz – Weniger Klimaschutz, mehr fossile Anreize
Good News: Mehr Schutz für Kaisergranate in Kroatien
Ein Meilenstein für nachhaltige Fischerei in Kroatien: Kaisergranate (Nephrops norvegicus) werden durch eine Änderung in der Fischereiverordnung besser geschützt. Fischer:innen sind nun gesetzlich dazu verpflichtet, weibliche Kaisergranate mit externen Eiern zurück ins Meer zu werfen – unabhängig von ihrer Größe. Das ist wichtig, um die Population zu erhalten. Denn Weibchen können bis zu 1000 Eier legen.
Der WWF arbeitet intensiv mit Fischer:innen zusammen, um die Kaisergranate zu schützen. Die Initiative zu dem neuen Gesetz ging von den Fischer:innen selbst aus – auch sie profitieren von wachsenden Beständen. Dass nun die Forderung zum Gesetz wurde zeigt, wie wichtig Zusammenarbeit für den Artenschutz ist!
Der Kaisergranat lebt in Tiefen zwischen 20 und 800 Metern auf weichem und schlammigem Grund. Die Bestände in der Adria gehen in den letzten Jahren zurück und die Populationen sind in vielen Gebieten überfischt. Die Schleppnetzfischerei ist neben dem Klimawandel eine der Hauptursachen für den Rückgang. Umso schöner, dass die Kaisergranate in Kroatien nun besser geschützt werden!
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