Umweltprüfbericht kritisiert fehlende Verbindlichkeit, unklare Zuständigkeiten und umweltschädliche Fehlanreize – Ausbau von Schutzgebieten und bessere Naturschutz-Finanzierung empfohlen – OECD warnt vor Bodenversiegelung und Verfehlen der Klimaziele
Good News: Nein zu Betriebsgebiet-Bau in Höbersdorf
Österreich wird immer mehr zum Land der Parkplätze, Gewerbeparks und Logistikzentren: Jeden Tag werden 12 Hektar an wertvollen unverbauten Böden zerstört. Diese Entwicklung stand auch im niederösterreichischen Dorf Höbersdorf bevor.
Auf einem fruchtbaren Acker sollte ein 10 Hektar großes Betriebsgebiet inklusive Logistikzentrum errichtet werden. Das hätte noch mehr versiegelten Boden und noch mehr Lkw-Verkehr bedeutet.
Doch es gibt gute Nachrichten: Die protestierende Bevölkerung hat sich erfolgreich gegen den Ausbau gewehrt! Bei einer Befragung stimmte die Mehrheit gegen das zusätzliche Betriebsgebiet. Der Bürgermeister von Höbersdorf hat nun angekündigt, das Projekt als Konsequenz zu stoppen.
Diese Entscheidung zeigt: Immer mehr Menschen in Österreich haben genug von Verbauung und Versiegelung. Zudem kann der Einsatz für den Schutz unserer Böden viel bewirken. Der WWF kämpft unter anderem mit der Petition Natur statt Beton gegen den Flächenfraß.
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