Der 5-jährige Rüde hilft mit seiner Spürnase dabei, Fälle von Wildtierkriminalität aufzudecken. Er gilt als besonders ausgeglichen und arbeitsfreudig.
Tiwag-Studie: WWF warnt vor Profiten auf Kosten der Natur

Anlässlich der heute, Mittwoch präsentierten „Wertschöpfungsstudie“ der Tiwag kritisiert die Naturschutzorganisation WWF den „einseitigen Tunnelblick“ des Energiekonzerns auf die in Tirol bereits extrem ausgebaute Wasserkraft. „Die Tiwag investiert immer noch wie ein Dinosaurier, der die Zeichen der Zeit nicht erkennt. Anstatt mit sündteuren Uralt-Projekten wie dem Kaunertal-Ausbau das Tiroler Naturerbe zu zerstören, muss eine naturverträgliche Energiewende im Vordergrund stehen“, sagt WWF-Expertin Bettina Urbanek. „Der einseitige Fokus auf wirtschaftliche Effekte ignoriert vor allem bei der Wasserkraft die langfristigen Schäden für die Biodiversität und kommende Generationen. Der ewige Verlust von einzigartigen Flüssen, Hochtälern und Mooren wird von der Tiwag systematisch schöngefärbt und kleingeredet“, kritisiert Urbanek mit Blick. Ebenfalls ausgeblendet werde in der Studie die Tatsache, dass viele Touristinnen und Touristen gerade wegen der schönen Natur nach Tirol kommen.
Der WWF fordert einen „glaubwürdigen Kurswechsel“ der Tiwag in Richtung einer zeitgemäßen natur- und klimaverträglichen Energiezukunft. „Eine echte Energiewende geht nicht auf Kosten der letzten unberührten Naturräume, sondern verfolgt einen umfassenden Ansatz“, sagt Bettina Urbanek. Dazu zählen eine konsequente Priorisierung von Effizienzmaßnahmen, die naturverträgliche Modernisierung bestehender Kraftwerke sowie ein deutlich stärkerer Ausbau der Photovoltaik. Besonders groß sei zudem der Investitionsbedarf des Tiwag-Konzerns beim Ausstieg aus fossilen Heizsystemen. „Das hat die Tiwag so wie die gesamte Landespolitik jahrzehntelang stark vernachlässigt, auch aufgrund ihres Tunnelblicks bei der Wasserkraft“, sagt Bettina Urbanek vom WWF.
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