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WWF-Erfolg: 20 Sambars in thailändischem Nationalpark freigelassen
Es waren die ersten Schritte in die Wildnis für 20 Sambarhirsche: 8 Weibchen und 12 Männchen konnten erfolgreich im Mae Wong Nationalpark in Thailand ausgewildert werden. Sie sind Teil eines wichtigen Projektes, um den Wildbestand der Sambars in Thailand wieder zu vergrößern und damit eine Lücke im Ökosystem zu schließen. Denn Sambarhirsche wurden hier in der Vergangenheit durch die Jagd auf sie fast ausgerottet.
Die Auswilderung von Sambars ist ein aufwändiges Unterfangen: Nach Gesundheitschecks wurden die Tiere von einem Zuchtzentrum in speziell angefertigte Transportboxen geladen und per Lkw in den Nationalpark gebracht. 4 der nun ausgewilderten Weibchen wurden außerdem mit Funkhalsbändern ausgestattet, um ihre Bewegungen in Freiheit genau beobachten zu können.
Bevor die Sambars endgültig freigelassen wurden, verbrachten sie zuerst noch eine Woche in einem eingezäunten „Soft-Release“-Gehege am Freilassungsort. Dadurch haben die Tiere Zeit, sich nach ihrer Reise zu beruhigen und sich an ihre neue Heimat zu gewöhnen. Und die Neuankömmlinge scheinen schon sehnsüchtig erwartet zu werden: Jeden Abend wurde das Gehege von zwei neugierigen Sambars aufgesucht, die wir vor zwei Jahren an genau diesem Ort freigelassen hatten. Fast so, als würden die hier ansässigen Sambars gespannt auf die Ankunft ihrer neuen Freunde warten.
Der Auswilderungsort liegt tief im Nationalpark und bietet Grasland sowie Salzlecken inmitten eines ausgedehnten Laubwaldlebensraums. Derselbe Ort wird bereits seit 2021 genutzt. Inklusive der aktuellen Auswilderung konnten bisher 154 Sambarhirsche vom WWF Thailand Tiger Project und der Nationalparkbehörde in den Nationalparks Mae Wong und Khlong Lan freigelassen werden. Mehr über die Freilassungen von Sambars gibt es hier zu lesen
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