Alexa Lutteri führt seit Anfang März das Presseteam der größten heimischen Naturschutzorganisation
WWF fordert zügige Umsetzung des nationalen Klimaplans
Anlässlich der finalen Übermittlung des Nationalen Energie- und Klimaplans (NEKP) fordert die Umweltschutzorganisation WWF eine ambitionierte Umsetzung durch die künftige Bundesregierung. “Österreich kann seine Klimaziele erreichen, wenn die künftige Bundesregierung die notwendigen Maßnahmen vereinbart und beschließt. Dazu gehören massive Energiespar-Programme, der Abbau umweltschädlicher Subventionen sowie stärkeres Augenmerk auf den Naturschutz – unseren besten Verbündeten gegen die Klimakrise”, sagt WWF-Klimasprecher Reinhard Uhrig.
Einen starken Beitrag von insgesamt zwei Millionen Tonnen Treibhausgasen pro Jahr soll laut dem NEKP auch der Abbau umweltschädlicher Subventionen leisten, darunter versteckte Förderungen für den Verbrauch fossiler Energieträger wie das “Diesel-Privileg”. „Der Abbau umweltschädlicher Subventionen spart Geld und schon die Umwelt. Daher sollten die aktuellen Regierungsverhandler hier Nägel mit Köpfen machen“, fordert Uhrig mit Blick auf die Gespräche von ÖVP, SPÖ und NEOS.
Laut WIFO-Berichten liegt das Ausmaß der umweltschädlichen Subventionen bei bis zu 5,7 Milliarden Euro pro Jahr. Davon sind knapp 60 Prozent in rein nationaler Kompetenz regelbar. Das tatsächliche Volumen dürfte aufgrund fehlender Länder-Daten und unzureichend erfasster Bereiche sogar noch weit höher liegen.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Inn-Aktionstag: Freiwillige aus drei Ländern im Einsatz für die Natur
Gemeinsamer Einsatz von 60 Freiwilligen für einen lebendigen und artenreichen Inn – Naturschutzaktionen in Tirol, Bayern und der Schweiz
Alpenverein und WWF fordern Stopptaste für Kaunertal-Ausbau
Unzureichend geplantes TIWAG-Projekt nicht genehmigungsfähig – Steigende alpine Risiken und Naturgefahren nicht ausreichend untersucht – Sicherheitslücken und Naturzerstörung sprechen gegen Konzernprojekt
Massen-Fischsterben aufgeklärt: WWF fordert rasche Dotierung der Unteren Lobau
Gutachten sieht Sauerstoffmangel als Ursache für Tod von rund 1.000 Fischen – WWF fordert Rettungspaket für Untere Lobau von der Wiener Stadtregierung
WWF fordert Offensive gegen Energieverschwendung
Naturschutzorganisation fordert rasches Handeln von Bund und Ländern – Echte Energiewende setzt zuerst beim Verbrauch an – Erneuerbare Energien konsequent naturverträglich ausbauen
Tiwag-Studie: WWF warnt vor Profiten auf Kosten der Natur
Naturschutzorganisation kritisiert Wasserkraft-Tunnelblick des Energiekonzerns – Alternativen zu teuren Uralt-Projekten wie Kaunertal-Ausbau gefordert – Schäden für Biodiversität werden ignoriert
WWF kritisiert Abschuss-Bilanz 2025: Alle zwei Wochen ein toter Wolf
25 Tötungen im Vorjahr, sieben weitere 2026 – Österreich schießt im mehrjährigen Vergleich sogar fünf Mal mehr als Deutschland – WWF fordert Kurswechsel
Frühes Zeichen des Frühlings: erster Weißstorch des Jahres in Marchegg
Im WWF-Reservat hat die Storchen-Saison begonnen – 2025 gutes Jahr für den Storchen-Bestand – Weitere Rückkehrer werden in den kommenden Wochen erwartet
20 Jahre WWF Earth Hour: Weltweit gehen am 28. März die Lichter aus
Bundespräsident Alexander Van der Bellen ruft gemeinsam mit WWF-Geschäftsführerin Andrea Johanides zur Teilnahme an der globalen Klima- und Naturschutz-Aktion auf










