Alexa Lutteri führt seit Anfang März das Presseteam der größten heimischen Naturschutzorganisation
WWF: Nationalen Energie- und Klimaplan (NEKP) massiv verbessern
Anlässlich der Präsentation des Entwurfs für den Nationalen Energie- und Klimaplan (NEKP) fordert die Umweltschutzorganisation WWF deutliche Verbesserungen von der Bundesregierung. “Mit den derzeit geplanten Maßnahmen wird Österreich die EU-Klimaziele um rund 16 Millionen Tonnen Treibhausgase verfehlen. Ohne ambitionierte Klimapolitik wird das mehrere Milliarden Euro für Zertifikate kosten. Daher braucht es dringend zusätzliche Klima- und Naturschutz-Maßnahmen”, sagt WWF-Klima- und Energiesprecher Karl Schellmann im Vorfeld der Konsultationsphase. Als wichtige Maßnahmen fordert der WWF den klimagerechten Ausstieg aus Öl und Gas beim Heizen (EWG) sowie eine Energiespar- und Naturschutz-Offensive. “Derzeit verschwendet Österreich Energie und Natur, als gäbe es kein Morgen”, kritisiert Schellmann. Ein weiteres Hindernis für das Erreichen der Klimaziele sind umweltschädliche Subventionen in Milliardenhöhe. “Der Finanzminister muss daher noch in der Konsultationsphase einen Reform- und Abbauplan vorlegen”, fordert WWF-Experte Karl Schellmann.
Natur- und Bodenschutz helfen gegen die Klimakrise
Deutlich untergewichtet im NEKP-Entwurf sind konkrete Maßnahmen und Ziele für den Natur- und Bodenschutz. “Eine intakte Natur ist unser größter Verbündeter gegen die Klimakrise. Neben einer massiven Reduktion der Treibhausgase muss daher auch der Schutz der Biodiversität deutlich verbessert werden”, fordert Karl Schellmann vom WWF. Ebenfalls ausständig ist eine verbindliche Strategie mit wirksamen Maßnahmen gegen die Lebensmittel-Verschwendung.
Transparenz wird entscheidend für eine erfolgreiche Konsultation sein. Der WWF fordert daher die Veröffentlichung aller Eingaben und ihre wissenschaftliche Bewertung. Besonders wichtig ist eine rasche Veröffentlichung der fachlichen Grundlagen für die bisherige Ausarbeitung, also der modellgestützten Szenarien des Umweltbundesamtes (WEM, WAM und Transition).
Fotos von WWF-Klimasprecher Karl Schellmann zur freien Verwendung finden Sie hier.
News
Aktuelle Beiträge
Inn-Aktionstag: Freiwillige aus drei Ländern im Einsatz für die Natur
Gemeinsamer Einsatz von 60 Freiwilligen für einen lebendigen und artenreichen Inn – Naturschutzaktionen in Tirol, Bayern und der Schweiz
Alpenverein und WWF fordern Stopptaste für Kaunertal-Ausbau
Unzureichend geplantes TIWAG-Projekt nicht genehmigungsfähig – Steigende alpine Risiken und Naturgefahren nicht ausreichend untersucht – Sicherheitslücken und Naturzerstörung sprechen gegen Konzernprojekt
Massen-Fischsterben aufgeklärt: WWF fordert rasche Dotierung der Unteren Lobau
Gutachten sieht Sauerstoffmangel als Ursache für Tod von rund 1.000 Fischen – WWF fordert Rettungspaket für Untere Lobau von der Wiener Stadtregierung
WWF fordert Offensive gegen Energieverschwendung
Naturschutzorganisation fordert rasches Handeln von Bund und Ländern – Echte Energiewende setzt zuerst beim Verbrauch an – Erneuerbare Energien konsequent naturverträglich ausbauen
Tiwag-Studie: WWF warnt vor Profiten auf Kosten der Natur
Naturschutzorganisation kritisiert Wasserkraft-Tunnelblick des Energiekonzerns – Alternativen zu teuren Uralt-Projekten wie Kaunertal-Ausbau gefordert – Schäden für Biodiversität werden ignoriert
WWF kritisiert Abschuss-Bilanz 2025: Alle zwei Wochen ein toter Wolf
25 Tötungen im Vorjahr, sieben weitere 2026 – Österreich schießt im mehrjährigen Vergleich sogar fünf Mal mehr als Deutschland – WWF fordert Kurswechsel
Frühes Zeichen des Frühlings: erster Weißstorch des Jahres in Marchegg
Im WWF-Reservat hat die Storchen-Saison begonnen – 2025 gutes Jahr für den Storchen-Bestand – Weitere Rückkehrer werden in den kommenden Wochen erwartet
20 Jahre WWF Earth Hour: Weltweit gehen am 28. März die Lichter aus
Bundespräsident Alexander Van der Bellen ruft gemeinsam mit WWF-Geschäftsführerin Andrea Johanides zur Teilnahme an der globalen Klima- und Naturschutz-Aktion auf










