Umweltprüfbericht kritisiert fehlende Verbindlichkeit, unklare Zuständigkeiten und umweltschädliche Fehlanreize – Ausbau von Schutzgebieten und bessere Naturschutz-Finanzierung empfohlen – OECD warnt vor Bodenversiegelung und Verfehlen der Klimaziele
WWF: Positiven Trend bei Treibhausgasen rasch durch weitere Maßnahmen fortsetzen
Wien, am 17. August 2023 – Anlässlich der am Donnerstag veröffentlichten „Nahzeitprognose“ der Treibhausgasemissionen für das Jahr 2022 fordert der WWF Österreich den raschen Beschluss weiterer Klimaschutz-Maßnahmen. „Die aktuelle Prognose zeigt einen positiven Trend, aber auch den massiven Handlungsbedarf. Für die versprochene Klimaneutralität braucht es nicht nur Einmaleffekte, sondern dauerhaft wirksame Maßnahmen in allen Sektoren“, sagt WWF-Klimasprecher Thomas Zehetner. Besonders dringend ist der Ausstieg aus fossilen Heizsystemen, wofür der WWF ein ambitioniertes Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWG) fordert. „Die Verhandlungen darüber müssen zügig abgeschlossen werden“, fordert Zehetner.
Zudem braucht es laut WWF ein starkes Klimaschutzgesetz, groß angelegte Energiespar-Programme und Sofortmaßnahmen im Verkehr. Parallel dazu müssen umweltschädliche Subventionen in Milliardenhöhe abgebaut sowie wertvolle Naturräume besser geschützt werden. „Der anhaltende Flächenfraß befeuert die Klima- und Biodiversitätskrise, daher braucht es dringend ein bundesweites Bodenschutz-Gesetz“, sagt Thomas Zehetner vom WWF.
Fotos von Thomas Zehetner zur freien Verwendung gibt es hier.
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