Google-Ausbau: WWF fordert rasche Reparatur des UVP-Gesetzes
Neue Zahlen: Möglicher Stromverbrauch entspricht fast einem Drittel des Stromverbrauchs von ganz Oberösterreich – Gesamter Ausbau muss Umweltprüfung durchlaufen – Stromhunger darf nicht auf Natur abgewälzt werden
WWF-Sommercamp am Inn: Monsterinsekten und wilde Schluchten
Wien, 7. Mai 2010 – Vom 8. bis 14. August dreht sich beim WWF-Sommercamp am Tiroler Inn rund um die Milser Innauen eine Woche lang alles ums Wasser. Gemeinsam mit erfahrenen WWF-ÖkopädagogInnen gehen Kinder zwischen neun und dreizehn Jahren auf Entdeckungsreise der ganz besonderen Art: Sie begegnen winzigen Unterwassermonstern, bauen selbst Boote und Floße und sind den nächtlichen Aubewohnern auf der Spur. „Langeweile kommt bei der Flusserlebniswoche am Inn garantiert nie auf“, verspricht Barbara Tauscher, Leiterin des WWF Umweltbildungsprogramms. „Unter jedem Flusskiesel und hinter jeder Flussbiegung warten andere schwimmende, krabbelnde und fliegende Aubewohner darauf, entdeckt zu werden.“
Geheimnisvolle Schluchten erwandern, „Monster“-Insekten unter dem Mikroskop erforschen, an einer Wasser-Olympiade teilnehmen, Fledermäuse beim Jagen belauschen und sich gemeinsam mit neuen FreundInnen auf der Schotterbank die Sonne auf den Bauch scheinen lassen …….Wer Lust auf jede Menge Spaß und Abenteuer am Fluss hat und dabei Spannendes über Tiere und Pflanzen erfahren will, kann sich gleich beim WWF anmelden.
Abenteuer in der Au: WWF Sommer-Camp am Inn
Datum: 8.-14. August 2010
Kinder von 9 bis 13 Jahren
Ort: Milser Innau in Mils bei Imst (Tirol). Übernachtung in einer Pension in Schönwies.
Anreise: Gemeinsame Anfahrt möglich. Treffpunkt Wien Westbahnhof oder Zustieg entlang der Westbahn.
Kosten: WWF-Mitglieder € 290,-, Nichtmitglieder € 330,-. Preise inkl. Übernachtung und Verpflegung, exkl. Anreise.
Anmeldung: Rosemarie Kouba, Tel. +43-1-48817261 bzw. +43-676-83488261, E-Mail: camp@wwf.at
Vom 18. bis 24. Juli findet im Karwendel Gebirge nahe Zirl ein weiteres WWF-Sommercamp in Tirol statt. Kinder zwischen neun und dreizehn Jahren verbringen eine Woche mitten in den Bergen am Solsteinhaus hoch über den Dächern von Innsbruck und gehen den Geheimnissen des Hochgebirges auf den Grund.
Infos zu allen WWF-Sommercamps im Seewinkel, im Karwendel, in den Hohen Tauern, an Traun, March und Inn unter www.wwf.at/kids.
Rückfragehinweis und Fotos:
Lisa Simon, WWF Pressesprecherin, Tel. : +43-1-48817215, E-Mail: lisa.simon@wwf.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Huchensterben in der Ybbs: WWF warnt vor tödlichen Wanderhindernissen
Fotos zeigen stark gefährdete Fische vor Kraftwerksbarrieren – WWF fordert funktionsfähige Fischaufstiege und durchgängige Flüsse als Schutz vor zunehmender Hitze
WWF-Erfolg: Tiwag muss Gefahrenanalysen herausgeben
Das Tiroler Landesverwaltungsgericht gibt dem WWF recht: Die Tiwag muss wichtige Dokumente rund um den geplanten Ausbau des Kraftwerks Kaunertal herausgeben. Dazu zählen auch Flutwellenberechnungen und Gefahrenszenarien.
WWF-Untersuchung: Wildfluss-Heuschrecken am Tiroler Inn verschwunden
Drei stark gefährdete Arten nur noch am Zubringer Ötztaler Ache nachweisbar – Flussverbauungen und Wasserableitungen setzen letzte Lebensräume unter Druck – WWF fordert großflächige Renaturierungen
WWF: Gericht verpflichtet Tiwag zur Herausgabe von Gefahrenanalysen
Landesverwaltungsgericht gibt WWF recht: Landesenergiekonzern muss Untersuchungen zu klimabedingten Naturgefahren, Flutwellenberechnungen, Alarmpläne und Gefahrenszenarien zum Gepatsch-Speicher herausgeben
Google-Rechenzentrum ohne UVP: WWF fordert rasche Gesetzesreform
Rechenzentren als eigenen Tatbestand im UVP-Gesetz verankern – Umweltorganisation verlangt Gesamtprüfung und strenge Umweltauflagen für Google-Ausbau in Kronstorf
Good News: Mehr Luchse in den Südostalpen
Im Dreiländereck Italien-Slowenien-Österreich beobachten wir einen Anstieg der Luchspopulation. Eine schöne Bestätigung für den grenzüberschreitenden Artenschutz!
WWF-Studie: Massiv gefährdete Donaustöre beinahe täglich Opfer von Wildtierkriminalität
In zehn Jahren über 3.300 Störe in der Unteren Donau illegal getötet – WWF warnt vor Kollaps dieser wichtigen Vorkommen in Europa und fordert konsequentere Strafverfolgung
Google-Rechenzentrum wird größer: WWF fordert strenge Umweltauflagen
Geplante Erweiterung in Kronstorf verschärft Druck auf Böden und Wasser der Region – WWF verlangt volle Transparenz und verbindliche Auflagen von Landesregierung













