Mindestens 23 Abschüsse allein im ersten Halbjahr 2026 – Von Jänner bis Juni schon mehr behördliche Tötungen als im gesamten Vorjahr – WWF kritisiert aggressives Vorgehen gegen geschützte Art
WWF und VIRUS: Parlament hat bei UVP-Novelle versagt
Wien, 9. Juli 2009 – Die Umweltorganisationen WWF und VIRUS sind bestürzt über die gestrige Beschlussfassung des neuen UVP-Gesetzes.
„Beim Klimaschutz ist es bereits fünf vor zwölf. Statt zukunftsweisenden Energiekonzepten war hier die Energielobby federführend hinter den Kulissen aktiv“, kritisiert WWF-Geschäftsführerin Hildegard Aichberger die Novelle. „Es ist erschreckend wie diese wichtige Materie im Parlament auf niedrigstem Niveau durchgeboxt wurde“, bemängelt VIRUS-Sprecher Wolfgang Rehm den Einfluss der Energielobbys. Beide Organisationen kritisieren die UVP-Novelle, die vor allem den Ausbau der Wasserkraft erleichtern soll. „Damit wurde der Startschuss zur Zerstörung der letzten österreichischen unverbauten Flüsse abgefeuert“, so WWF und VIRUS. Die Vertreter beider Organisationen hätten sich eine verbesserte Qualität der Verfahren und sinnvolle Vereinfachungen gewünscht. Stattdessen wurden neue Schikanen und weitere Verschlechterungen eingebaut.
Weitere Informationen:
Franko Petri, WWF-Pressesprecher, Tel.:+43 1 48817 231,
E-mail: franko.petri@wwf.at.
Wolfgang Rehm, Sprecher der Umweltorganisation VIRUS, Tel. 0699-12419913.
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