Geplante Verordnung der Landesregierung äußerst mangelhaft – WWF fordert umfassende Sanierung statt Stückwerk – Weitere Eskalation des EU-Vertragsverletzungsverfahrens droht
100.000 Unterschriften gegen den Ausbau Kraftwerk Kaunertal!
Über 20 Organisationen, Vereine und Bürger:inneninitiativen haben sich am Donnerstag mit uns in Innsbruck versammelt, um stellvertretend für die 100.000 Unterschriften den Stopp des Projekts zu fordern – darunter auch GLOBAL 2000, der Verein „WET – Wildwasser erhalten Tirol“ sowie die Bürger:inneninitiativen Lebenswertes Kaunertal, Einzigartiges Platzertal und Unser Wasser. Mit dabei war außerdem ein riesige Rolle mit den Namen der Personen, die unsere Petition unterzeichnet haben. Doch unser Kampf gegen das Mega-Kraftwerksprojekt geht weiter: Auch weiterhin kann man die Petition „Stopp den Ausbau des Kraftwerks Kaunertal“ unterzeichnen!
Der Ausbau des Kraftwerks Kaunertal bedroht nicht nur wertvolle Natur, sondern auch die Lebensgrundlage der einheimischen Bevölkerung. Er ist veraltet und gefährlich – außerdem gibt es bessere Alternativen. Es ist Zeit, dass der Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle dieses Projekt endgültig stoppt.
Denn aus dem Ötztal würden bis zu 80% des Flusswassers abgeleitet werden und das Moor-Feuchtgebiet im Platzertal würde in einem Stausee versinken – eine der größten Moorzerstörungen Mitteleuropas. Sechs Schutzgebiete, 20 Gemeinden und vier Talschaften wären vom Ausbau betroffen. Das Mega-Projekt „Ausbau Kraftwerk Kaunertal“ ist ein alpenweites Negativbeispiel, das nicht mehr zeitgemäß ist. Für eine naturverträgliche Energiewende gibt es bessere Alternativen. Helfen auch Sie mit, die letzten intakten Naturschätze der Ötztaler Alpen zu bewahren und unterschreiben Sie unsere Petition Stopp Ausbau Kraftwerk Kaunertal!
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF: Lebensmittelverschwendung kostet Haushalte im Schnitt rund 100 Euro pro Monat
Tag der Lebensmittelrettung am 26. Mai: WWF errechnet Kosten der Verschwendung für Haushalte – Mehr Aufklärung, Transparenz und verbindliche Reduktionsziele gefordert
WWF: Neuer OECD-Bericht belegt anhaltenden Reformstau
Umweltprüfbericht kritisiert fehlende Verbindlichkeit, unklare Zuständigkeiten und umweltschädliche Fehlanreize – Ausbau von Schutzgebieten und bessere Naturschutz-Finanzierung empfohlen – OECD warnt vor Bodenversiegelung und Verfehlen der Klimaziele
Good News: Laos kämpft um Rückkehr der Tiger
Die Regierung in Laos hat einen Nationalen Aktionsplan verabschiedet, durch den sich die Tigerpopulation wieder erholen soll.
INN Dialog diskutiert über Zukunft des Dreiländerfluss
Rund 100 Teilnehmende aus Wissenschaft, Praxis und Bevölkerung diskutieren über den Arten- und Naturschutz am Inn – Abschluss des grenzüberschreitenden EU-Projekt INNsieme connect
WWF: Neue Hoffnung für den Tiger – Laos startet nationalen Aktionsplan zur Rückkehr der Großkatzen
Nur mehr rund 5.500 Tiger in freier Wildbahn – Neuer Zehn-Jahres-Plan zur Aufwertung der Tiger-Lebensräume in Laos beschlossen – WWF vor Ort zur Umsetzung im Einsatz
WWF zum Natura 2000-Tag: Neue EU-Daten zeigen schlechte Lage der Biodiversität in Österreich
Aktuelle FFH-Datensätze: 81 Prozent der geschützten Arten und 77 Prozent der Lebensräume in keinem günstigen Zustand – WWF fordert größere und bessere Schutzgebiete
WWF zur Inflation: Fossile Energien sind zentraler Preistreiber
Ein Drittel der Teuerung geht auf höhere Treibstoff- und Heizölpreise zurück – WWF fordert mehr Energieeffizienz, Abbau umweltschädlicher Subventionen und naturverträglichen Ausbau erneuerbarer Energien – Spritpreisbremse nahezu wirkungslos
WWF zu EABG-Verhandlungen: Regierung muss ihren Entwurf grundlegend verbessern
Naturschutzorganisation kritisiert mangelnde Kompromissbereitschaft der Koalition und fordert klare Verbesserungen bei Naturverträglichkeit













