Trockenheit bremst Stromproduktion – Energieversorgung muss klimafit und naturverträglich werden – WWF fordert Energiesparen und Vielfalt beim Ausbau Erneuerbarer Energien
Bär, Luchs & Co – neue Broschüre klärt auf
Wien, 26. April 2012 – Sachinformation und Aufklärung sind das Ziel der neuen Fachbroschüre „Aktiv für große Beutegreifer – Bär, Luchs und Wolf“, die der WWF gemeinsam mit den Österreichischen Bundesforsten (ÖBf) dieser Tage herausgebracht hat. Der Leitfaden klärt auf und liefert wertvolle Informationen und praktische Tipps für den Umgang mit großen Beutegreifern wie Bär, Luchs und Wolf.
„Für ein konfliktfreies Zusammenleben von Mensch und großen Beutegreifen“, so Georg Erlacher, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Bundesforste, „braucht es eine sachliche Auseinandersetzung aller Interessensgruppen.“ Gemeinsam mit dem WWF haben die ÖBf zuletzt ein Wildtier-Expertenforum veranstaltet, bei dem Konfliktfelder zwischen Naturschutz, Jagd, Land- und Forstwirtschaft diskutiert und Lösungsansätze aufgezeigt wurden. So wurde etwa auch die erfolgreiche Bestandssicherung der Luchspopulation im Nationalpark Kalkalpen unterstützt. „Die Rückkehr von Bär, Luchs und Wolf nach Österreich hängt in erster Linie von der Akzeptanz in der Bevölkerung ab“, erklärt Hildegard Aichberger, Geschäftsführerin des WWF Österreich.
Kooperation bis 2015 verlängert
Die Broschüre ist das erste Ergebnis der bis 2015 verlängerten Kooperation von WWF mit den Bundesforsten. Bereits seit 2000 arbeiten die ÖBf mit dem WWF zusammen – gemeinsames Ziel ist der Erhalt der heimischen und internationalen Arten- und Lebensraumvielfalt. Bis 2015 wird die weitere Zusammenarbeit ganz im Zeichen von Biotop- und Klimaschutz stehen. So sollen Lebensräume vernetzt, Biotope renaturiert und Wildnisgebiete ausgewiesen werden. Zuletzt ist eine gemeinsame Studie zum Thema „Moore im Klimawandel“ erschienen, in der die Rolle der Moore als globale CO2-Senke beleuchtet wird.
Die Broschüre „Aktiv für große Beutegreifer“ kann telefonisch unter Tel. 02231-600 DW 3110 oder per E-Mail an naturraummanagement@bundesforste.at kostenfrei bestellt werden und steht im Internet unter www.wwf.at/beutegreifer zum Download zur Verfügung.
Rückfragehinweis:
Österreichische Bundesforste
Pia Buchner, Pressesprecherin
Tel. 02231-6000-2123
E-Mail: pia.buchner@bundesforste.at
WWF
MMag. Franko Petri, Leiter Medienabteilung
Tel. 01-48817-231
E-Mail franko.petri@wwf.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF fordert Schutzpaket für heimische Flüsse: Flusspegel auf bisher tiefstem Stand
Juli-Abflüsse an 90 Prozent der Pegel-Messstellen sehr niedrig – Burgenland, Vorarlberg und Niederösterreich besonders betroffen – WWF fordert mehr Gewässerschutz und Renaturierung
Toni Innauer wirbt für den Lech als „Fluss des Jahres“
Tiroler Wildfluss steht beim österreichweiten WWF-Voting zur Wahl – Olympiasieger mobilisiert für den Schutz der letzten naturnahen Flusslandschaften
Klimakrise als Brandbeschleuniger: WWF fordert mehr Tempo bei Waldumbau
Klimakrise erhöht Waldbrandgefahr in Österreich dramatisch – Monokulturen besonders anfällig – WWF fordert Stärkung der Wasserspeicher-Funktion naturnaher Wälder durch “Schwammwald-Offensive”
Good News: Nashorn-Wilderei in Namibia geht zurück
In Namibia wurden 2025 so wenige Nashörner gewildert wie seit mehr als 10 Jahren nicht mehr. Der Rückgang um 53% zeigt, dass konsequenter Artenschutz wirkt.
Tag des Tigers: WWF ortet Licht und Schatten beim Schutz der bedrohten Großkatzen
Nur mehr 5.500 wilde Tiger weltweit – Wilderei und illegaler Handel weitgehend ungestraft – Verlagerung von Handel mit Tiger-Präparaten ins Internet – Neue Schätzungen aus Nepal und China geben Hoffnung
WWF: Europas Meere in dramatischem Zustand – EU muss endlich handeln
Bericht zeigt alarmierende Entwicklung: Artensterben, Klimakrise und Verschmutzung setzen europäischen Meeren massiv zu – WWF fordert verbindlichen Meeresschutz im EU Ocean Act
Wasserkrise und Tiersterben: WWF fordert Krisengipfel zur Rettung der Unteren Lobau
Bürgermeister, Umweltstadträtin und Umweltminister sollen Sofortmaßnahmen gegen die Wasserkrise vereinbaren – Weiteres Zuschauen wäre völlig verantwortungslos
Tiefsee in Gefahr: Staaten entscheiden über Moratorium für Rohstoffabbau am Meeresgrund
Vollversammlung der internationalen Meeresbodenbehörde startet am Montag in Jamaika – Massiver Druck könnte Moratorium gefährden – WWF fordert das Verhindern einer Umweltkatastrophe













