Online-Voting über neun Flüsse aus allen Bundesländern bis 1. September – Fachleute wählten Kandidaten nach Artenvielfalt, Gefährdung und Schutzbedarf aus
Einsatz in der Au: WWF und Coca-Cola jagen Pflanzenaliens
Wien/Marchegg, 11. Oktober 2013 – Im WWF-Auenreservat Marchegg gingen gestern über 20 Mitarbeiter von Coca-Cola, WWF und dem Storchenhaus Marchegg gemeinsam auf die Jagd nach Problempflanzen, sogenannte Neophyten. Ausgerüstet mit Sägen, Astscheren und Handschuhen beseitigten sie auf einer Fläche von 1.000 Quadratmetern fremdländische, in Österreich eingeschleppte Pflanzenarten wie die Rot-Esche. Diese Baumart wurde im 18. Jahrhundert in Österreich als Forstbaum eingeführt. In den March-Auen verbreitet sich die Art heute rasant und verdrängt dadurch einheimische Pflanzen. „Die Bekämpfung von Neophyten ist eine wichtige, aber sehr zeitintensive Arbeit im Auenreservat Marchegg. Es ist großartig, dass uns Mitarbeiter von Coca-Cola bei der Erhaltung naturnaher Auwälder tatkräftig unterstützen“, freut sich Gerhard Egger, Leiter des WWF March-Thaya-Auen Schutzprojekts.
Bereits seit fünf Jahren setzen sich Mitarbeiter von Coca-Cola bei Pflegeeinsätzen für den Schutz und Erhalt heimischer Auen ein, u.a. im Nationalpark Donau-Auen. Dort haben die freiwilligen Helferteams in den vergangenen Jahren bei der Renaturierung des Donauufers und der Förderung natürlicher Waldbestände mitgeholfen und mehrfach die Aulandschaft von Schwemm-Müll befreit.

2013 nahmen insgesamt 55 freiwillige Helfer am Pflegeeinsatz in den March-Thaya-Auen und dem Nationalpark Donau-Auen teil. „Der positive Umgang mit der Umwelt, das verantwortungsvolle Handeln und ein aktiver Lebensstil werden hierbei erfüllt und freuen sich steigender Beliebtheit“, so Philipp Bodzenta, Director Public Affairs & Communications, Alpine & Hungary, Coca-Cola.
Der Pflegeeinsatz im WWF-Auenreservat Marchegg ist ein weiterer Baustein in Coca-Colas Engagement für den Schutz und Erhalt der March-Thaya-Auen, der artenreichsten Flusslandschaft Österreichs. Im Rahmen der Anfang 2013 gestarteten Arctic Home-Kampagne unterstützte Coca-Cola finanziell das globale Arktisprogramm des WWF sowie die March-Thaya-Auen als nationales Klima- und Artenschutzprojekt. Intakte Au- und Flusslandschaften sind nicht nur Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen, beliebte Erholungsgebiete für uns Menschen, Trinkwasserquelle und natürlicher Hochwasserschutz. Sie sind zudem wichtige CO²-Speicher und wirken damit dem Ansteigen der globalen Temperatur entgegen.
Rückfragehinweis und Fotos:
Lisa Simon, WWF Pressesprecherin, Tel.: +43-1-48817-215, Mobil: +43-676-83488215, E-Mail: lisa.simon@wwf.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Google-Ausbau: WWF fordert rasche Reparatur des UVP-Gesetzes
Google-Ausbau: WWF fordert rasche Reparatur des UVP-Gesetzes
Neue Zahlen: Möglicher Stromverbrauch entspricht fast einem Drittel des Stromverbrauchs von ganz Oberösterreich – Gesamter Ausbau muss Umweltprüfung durchlaufen – Stromhunger darf nicht auf Natur abgewälzt werden
Huchensterben in der Ybbs: WWF warnt vor tödlichen Wanderhindernissen
Fotos zeigen stark gefährdete Fische vor Kraftwerksbarrieren – WWF fordert funktionsfähige Fischaufstiege und durchgängige Flüsse als Schutz vor zunehmender Hitze
WWF-Erfolg: Tiwag muss Gefahrenanalysen herausgeben
Das Tiroler Landesverwaltungsgericht gibt dem WWF recht: Die Tiwag muss wichtige Dokumente rund um den geplanten Ausbau des Kraftwerks Kaunertal herausgeben. Dazu zählen auch Flutwellenberechnungen und Gefahrenszenarien.
WWF-Untersuchung: Wildfluss-Heuschrecken am Tiroler Inn verschwunden
Drei stark gefährdete Arten nur noch am Zubringer Ötztaler Ache nachweisbar – Flussverbauungen und Wasserableitungen setzen letzte Lebensräume unter Druck – WWF fordert großflächige Renaturierungen
WWF: Gericht verpflichtet Tiwag zur Herausgabe von Gefahrenanalysen
Landesverwaltungsgericht gibt WWF recht: Landesenergiekonzern muss Untersuchungen zu klimabedingten Naturgefahren, Flutwellenberechnungen, Alarmpläne und Gefahrenszenarien zum Gepatsch-Speicher herausgeben
Google-Rechenzentrum ohne UVP: WWF fordert rasche Gesetzesreform
Rechenzentren als eigenen Tatbestand im UVP-Gesetz verankern – Umweltorganisation verlangt Gesamtprüfung und strenge Umweltauflagen für Google-Ausbau in Kronstorf
Good News: Mehr Luchse in den Südostalpen
Im Dreiländereck Italien-Slowenien-Österreich beobachten wir einen Anstieg der Luchspopulation. Eine schöne Bestätigung für den grenzüberschreitenden Artenschutz!
WWF-Studie: Massiv gefährdete Donaustöre beinahe täglich Opfer von Wildtierkriminalität
In zehn Jahren über 3.300 Störe in der Unteren Donau illegal getötet – WWF warnt vor Kollaps dieser wichtigen Vorkommen in Europa und fordert konsequentere Strafverfolgung













