Neuer Rekord in Österreich: 123 territoriale Seeadler-Paare konnten gezählt werden. Ihr Lieblingsplatz ist das Waldviertel.
Klimaschutzlähmung in Österreich: Was tun? – EINLADUNG ZUR PRESSEKONFERENZ
Wie kann in Österreich der Übergang zu einer nahezu treibhausgas-emissionsfreien und klimarobusten Wirtschaft und Gesellschaft im Einklang mit den Pariser Klimazielen gelingen? Mit dem am 4. November in Begutachtung gebrachten Nationalen Energie- und Klimaplan (NEKP) ist das weiter aussichtslos. Es braucht grundlegende Verbesserungen. Was sind aus wissenschaftlicher Sicht die Kernpunkte dieser Lähmung und des Versagens der Klimapolitik? Und was kann angesichts der chronischen politischen Lähmung eine breit wirksame zivilgesellschaftliche Klimaaktionsbewegung für das Einschwenken Österreichs auf den Pariser Klimazielweg tun?
Aus diesem Anlass organisiert das CCCA am 12. November 2019, 11 Uhr, eine Pressekonferenz in Wien, zu der wir Sie herzlich einladen möchten.
Der Vertreter der Wissenschaft im NKK und Initiator des Ref-NEKP und führende VertreterInnen von Umweltschutzorganisationen und Klimaaktionsbewegungen informieren dabei zur akuten Klimaschutzlähmung in Österreich aus wissenschaftlicher Sicht und aus Sicht der Klimaaktion entlang folgender Fragen:
– Was sind die lähmenden Defizite des aktuellen NEKP, sodass er in Richtung der Pariser Klimaziele versagt?
– Was sind aus Sicht der NGOs zentrale Aktionsbereiche für ein Einschwenken auf den Pariser Klimazielweg?
– Was will und kann das Klimavolksbegehren zur Überwindung des bisherigen Politikversagens beitragen?
– Wie will die Klimaaktionsbewegung Fridays For Future noch wirksamer bahnbrechend Wegbereiter sein?
– Und auch wenn Grunderfolg da ist: Welche Konsequenzen zieht man, wenn das zentrale Ziel verfehlt wird?
Als Gesprächspartner_innen stehen Ihnen zur Verfügung:
Univ.-Prof. Dr. Gottfried Kirchengast (Universität Graz – ÖAW – CCCA, Vertreter der Wissenschaft im NKK)
Mag. Johannes Wahlmüller MSc (GLOBAL 2000, Klima- & Energiesprecher und ein Vertreter NGOs im NKK)
Mag.a Hanna Simons (WWF Österreich, Leiterin Natur- und Umweltschutz)
Katharina Rogenhofer MSc (Klimavolksbegehren, Koordinatorin und Sprecherin)
Johannes Stangl BSc (Fridays For Future Wien, Mitgründer, Klimaaktivist und Sprecher)
Details zur Pressekonferenz:
Zeit: Dienstag, 12. November 2019, 11:00-12:00 Uhr
Ort: Café Prückel „Goldsaal“ (Eingang Biberstraße), Stubenring 24 (Luegerplatz), 1010 Wien
Rückfragehinweis:
Lea Pamperl, CCCA Geschäftsstelle, Tel. +43 (0) 1 476 5499 121, lea.pamperl@ccca.ac.at
Mag.a Lydia Matzka-Saboi, GLOBAL 2000 Pressesprecherin, +43 699 14 2000 26, lydia.matzka@global2000.at
Mag. Volker Hollenstein, WWF Österreich Leiter Politik & Kommunikation, +43 664 501 31 58, volker.hollenstein@wwf.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF zu CloudHQ: Großrechenzentren brauchen verpflichtenden Umweltcheck
Umweltschutzorganisation begrüßt UVP für 6,7-Hektar-Projekt in Leopoldsdorf – WWF fordert einheitliche Bundesregeln statt Fleckerlteppich
Neuer Seeadler-Rekord in Österreich: WWF-Zählung erfasst so viele Paare wie noch nie
Konsequenter Schutz zeigt Wirkung: 123 territoriale Seeadler-Paare in Österreich – Hotspot im Waldviertel – Illegale Verfolgung bleibt große Bedrohung
WWF zu Klimaneutralität 2040: Fossile Abhängigkeit ist die wahre Standort-Hypothek
Umweltschutzorganisation weist IV- und WKO-Kritik zurück – Verbindliches Klimaziel schafft Planungssicherheit, senkt Energieabhängigkeit und stärkt Innovation – WWF fordert wirksame Maßnahmen für die Umsetzung
WWF zu Wolfsabschuss im Pitztal: Verdacht auf Straftat rasch aufklären
Mutmaßlicher Fall von Wildtierkriminalität – Naturschutzorganisation fordert konsequente Ermittlungen
WWF warnt vor Artenverlust in der Unteren Lobau
Aktueller WWF-Artencheck: Langjähriger Wassermangel bedroht Bitterling, Donau-Kammmolch, Sumpfschildkröte und Flussmuscheln – Anhaltende Dürre verschärft die Lage und bedroht lokale Vorkommen
WWF-Ausblick: Österreichs Flüsse gehen stark geschwächt in den Herbst
Im August rund 90 Prozent der Pegelmessstellen mit sehr niedriger Wasserführung – Niederösterreich, Burgenland und Steiermark besonders betroffen – WWF fordert Schutzprogramm und Renaturierung
Ende der Begutachtung – WWF fordert Rücknahme der Vorarlberger Biber-Verordnung
Naturschutzorganisation legt Stellungnahme vor – Entwurf sieht jährliche Tötungskontingente von bis zu 32 Tieren vor – WWF fordert Vorrang für Prävention
Biokunststoffe auf dem Prüfstand: Neue Studie untersucht tatsächliche Abbaubarkeit in der Natur
Neue Forschungsinitiative testet Zersetzbarkeit von Biokunststoffen in über 20 natürlichen Lebensräumen – Kooperation des WWF Österreich und der Technischen Universität Bratislava













