Naturschutzorganisation unterstützt ÖVGW-Forderung nach Register für Wasserentnahmen, warnt aber vor zu starkem Fokus auf technische Lösungen – Renaturierung, Bodenschutz und Wassersparen zentral für Versorgungssicherheit
EARTH HOUR 2010: Die Unterstützung wächst
Wien, Montag, 8. März 2010 – Knapp drei Wochen vor der Earth Hour am 27. März sind es schon jetzt mehr als 1.300 Städte in 92 Ländern, in denen die Lichter für eine Stunde abgeschaltet werden. Letztes Jahr waren es insgesamt nur 88 Länder. Heuer sind 17 neue Staaten dazu gekommen und alle G 20-Staaten sind mit dabei. Auch das Brandenburger Tor und der Tokyo Tower werden dunkel sein. In Österreich bestätigten bisher alle Landeshauptstädte außer Salzburg, Eisenstadt und Wien ihre bekanntesten Sehenswürdigkeiten abzuschalten. Der WWF Österreich ruft alle Menschen, Städte, Gemeinden und Firmen in Österreich auf sich auch online an der Aktion zu beteiligen und hat eine eigene Website eingerichtet: www.earthhour.at. Dort kann jeder auch schon vor dem 27. März online symbolisch das Licht abschalten und seine persönliche Kerze anzünden. Mehr als 3.300 Österreicher und Österreicherinnen haben sich bereits registriert. Unterstützung bekommt die Earth Hour in Österreich heuer auch von den Pfadfindern, den Hilton Hotels, Ikea, Telekom, Allianz und der Rogner-Therme in Blumau.
Die EARTH HOUR, die 2007 vom WWF gegründet wurde, soll die Welt vor der Klimakonferenz in Mexiko an die Bedrohungen durch die globale Erderwärmung erinnern und ein Zeichen für den Klimaschutz setzen. Die Earth Hour findet seit 2008 auch in Österreich statt. Zahlreiche Prominente wie Niki Lauda, Christl Stürmer, Frank Hoffmann, Alfons Haider, Robert Menasse und viele andere unterstützen die weltweite Aktion.
2009 beteiligten sich mehr als 4.000 Städte und Gemeinden, 20.000 Firmen, 8.000 Schulen, 5.500 Organisationen in 88 Ländern an der Earth Hour, die fast eine Milliarde Menschen erreichte. Unter den Hunderten dunklen Wahrzeichen waren auch die Pyramiden von Gizeh, der Eiffelturm und die Akropolis. Der UN-Generalsekräter Ban Ki-moon bezeichnete die Earth Hour als „Botschaft gegen den Klimawandel für alle Menschen der Welt“.
Der WWF fordert einen weltweit bindenden Vertrag zur Reduktion der Treibhausgase um mindestens 80 Prozent bis 2050, den wirksamen Schutz der Regenwälder, nationale und internationale Programme zur Förderung von Energieeffizienz und den Umbau des Weltenergiesystems hin zu Erneuerbaren Ressourcen.
Weitere Informationen:
MMag. Franko Petri, Pressesprecher WWF, Tel. 01-48817-231, Email: franko.petri@wwf.at.
Weitere Informationen: www.wwf.at/presse und www.earthhour.at.
Video-Podcasts für Onlinemedien zum Download: http://earthhour.panda.org.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF: Landesrechnungshof zeigt massiven Nachholbedarf bei Renaturierung
Naturschutzorganisation fordert mehr Budget, Personal und Tempo bei der Umsetzung der EU-Renaturierungsverordnung – Alle Länder sowie Bundesregierung massiv in der Pflicht
Trockenheit in Österreich: BOKU-Studie zeigt Wirkung natürlicher Schutzmaßnahmen
March-Einzugsgebiet im Weinviertel untersucht: Naturbasierte Lösungen sorgen für mehr Bodenwasser, senken Dürre-Risiken und sichern Erträge der Landwirtschaft – WWF fordert „grünes Sicherheitsnetz“ für Österreich
Dürre spitzt Lage zu: WWF warnt vor Austrocknung der Unteren Lobau
Anhaltende Trockenheit verschärft Wassermangel im Nationalpark und gefährdet Biodiversität – WWF fordert Stadt Wien zum Handeln auf
WWF warnt: Drei Viertel der Fluss-Pegel in Österreich mit Niedrigwasser
Extreme Trockenheit setzt Gewässer und Arten stark unter Druck – Besondere Betroffenheit in der Steiermark, Niederösterreich und Kärnten – WWF fordert Schutzpaket für Flüsse
Good News: Persischer Leopard überwindet Grenzzaun
Spektakuläre Aufnahmen zeigen wie ein Leopard den Grenzzaun zwischen Iran und Aserbaidschan überwindet. Das gibt Hoffnung für die bedrohte Art.
WWF fordert Sieben-Punkte-Plan gegen zunehmende Dürre
„Österreichs Wasserpolitik nicht klimatauglich“ – WWF fordert mehr Wasserrückhalt, weniger Versiegelung und konsequente Renaturierung – Biber als natürlichen Helfer fördern
Studie der Uni Graz: Fehlende Klimapolitik gefährdet Budgetsanierung
Analyse des Wegener Centers zeigt steigende Kosten und fiskalische Risiken durch fehlende Klimaschutz-Maßnahmen – WWF fordert Kurswechsel in der Budgetpolitik
WWF: Persischer Leopard überwindet Grenzzaun zwischen Iran und Aserbaidschan
Spektakuläre Aufnahmen zeigen Leopardensprung über Grenzzaun – Hoffnung für eine bedrohte Art – WWF Österreich setzt sich zum Arterhalt im Kaukasus ein – Internationaler Tag des Leoparden am 3. Mai












