Im WWF-Reservat hat die Storchen-Saison begonnen – 2025 gutes Jahr für den Storchen-Bestand – Weitere Rückkehrer werden in den kommenden Wochen erwartet
EARTH HOUR: „Licht aus!“ in 6.000 Städten
Wien, Montag, 1. März 2010 – Am 27. März 2010 findet zum vierten Mal die größte Klima-Aktion der Welt statt. Tausende Städte, Gemeinden, Firmen und Schulen sowie mehrere Tausend Organisationen werden sich auch heuer wieder an der „EARTH HOUR“ beteiligen und für eine Stunde die Lichter abschalten. Auch die bekanntesten Wahrzeichen werden für eine Stunde im Dunkeln bleiben. In Österreich haben bereits fünf Landeshauptstädte zugesagt und schalten von 20.30 bis 21.30 Uhr die Lichter ihrer Wahrzeichen ab. Der WWF Österreich ruft alle Menschen, Städte, Gemeinden und Firmen in Österreich auf, sich auch online an der Aktion zu beteiligen und hat eine eigene Website eingerichtet: www.earthhour.at. Dort kann man auch online symbolisch das Licht abschalten und seine persönliche Kerze anzünden. Die EARTH HOUR, die 2007 vom WWF gegründet wurde, soll die Welt vor der Klimakonferenz in Mexiko an die Bedrohungen durch die globale Erderwärmung erinnern und ein Zeichen für den Klimaschutz setzen.
Derzeit sind weltweit 5,5 Millionen Menschen und 800 Städte und Gemeinden als Unterstützer der Earth Hour registriert. Internationale Konzerne wie die Bank HSBC und McDonalds werden die Aktion bewerben. Auch zahlreiche internationale Prominente wie das brasilianische Top-Model Gisele Bündchen, der Sänger Tom Jones und Erzbischof Desmond Tutu sind Teil der Aktion. Das mit 800 Metern höchste Gebäude der Welt, der Burj Khalifa in Dubai, beteiligt sich ebenso an der weltweiten Aktion wie der Willis (Sears) Tower in Chicago und der Taipei 101 in Taiwan.
Der WWF Österreich ruft alle Bürgermeister der Landeshauptstädte auf bei der EARTH HOUR mitzumachen. Graz wird den Uhrturm abschalten, Klagenfurt den Lindwurm, die Stadt Innsbruck das Goldene Dachl, St. Pölten das Rathaus und Bregenz den Martinsturm. Der WWF und das Klimabündnis wandten sich an fast 500 Betriebe, knapp 900 Gemeinden und 200 Schulen. In Österreich unterstützen IKEA, Telekom, Pfanner, Fronius und Allianz die WWF-Aktion.
2009 beteiligten sich mehr als 4.000 Städte und Gemeinden, 20.000 Firmen, 8.000 Schulen, 5.500 Organisationen in 88 Ländern an der Earth Hour, die eine Milliarde Menschen erreichte. Unter den Hunderten dunklen Wahrzeichen waren auch die Pyramiden von Gizeh, der Eiffelturm und die Akropolis. Der UN-Generalsekräter Ban Ki-moon bezeichnete die Earth Hour als „Botschaft gegen den Klimawandel für alle Menschen der Welt“.
Der WWF fordert einen weltweit bindenden Vertrag zur Reduktion der Treibhausgase um mindestens 80 Prozent bis 2050, den wirksamen Schutz der Regenwälder, nationale und internationale Programme zur Förderung von Energieeffizienz und den Umbau des Weltenergiesystems hin zu Erneuerbaren Ressourcen.
Weitere Informationen:
MMag. Franko Petri, Leiter Medien WWF Österreich, Tel. 01-48817-231, Email: franko.petri@wwf.at.
Weitere Informationen: www.wwf.at/presse und www.earthhour.at.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
20 Jahre WWF Earth Hour: Weltweit gehen am 28. März die Lichter aus
Bundespräsident Alexander Van der Bellen ruft gemeinsam mit WWF-Geschäftsführerin Andrea Johanides zur Teilnahme an der globalen Klima- und Naturschutz-Aktion auf
WWF-Klimaschutz-Monitor: Schlechte Klimapolitik wird zum Milliardenrisiko
Analyse nach erstem Jahr der Dreier-Koalition zeigt große Defizite – Bundesregierung verspielt Erreichen der Klimaziele und erzeugt Milliardenrisiken für Budget – WWF fordert Kurskorrektur
Bundesregierung: Erstes Bodenschutz-Zeugnis zeigt große Defizite
WWF-Bodenschutz-Monitor 2026 veröffentlicht: Ein Jahr nach Regierungsstart prägen Stillstand und Rückschritte die Bodenpolitik – Widmungsabgabe als positive Ausnahme
Video: Animation zeigt Klimarisiken im Kaunertal
Eine ZDF-Animation zeigt, was passieren könnte, wenn ein Felssturz den Gepatsch-Stausee trifft.
Notruf vom Nordpol: WWF warnt vor zunehmenden Gefahren für die arktische Tierwelt
Eisbären, Walrosse und Ringelrobben leiden unter Klimakrise und Öl-Industrie – WWF fordert konsequenten Ausstieg aus fossiler Energie und wirksam geschützte Rückzugsräume
Good News: Seltene Gorilla-Zwillinge im Virunga-Nationalpark geboren
Seltene Neuigkeiten aus dem Virunga-Nationalpark: Gorillaweibchen Mafuko hat Zwillinge bekommen!
„Achtung Gefahr“: WWF protestiert mit 20-Meter-Banner gegen Kaunertal-Ausbau
Massive Gefahren für Bevölkerung und Natur weiterhin ungeklärt – UVP-Unterlagen „skandalös unvollständig“ – WWF macht mit Riesen-Banner auf Sicherheitsrisiken aufmerksam
Nach Massen-Fischsterben: WWF fordert Wasser-Rettungspaket für Untere Lobau
Naturschutzorganisation: Langjähriger Wassermangel wirkt sich in niederschlagsarmen und kälteren Wintern besonders fatal für Fische aus – Stadt Wien sollte rasch mit Gegenmaßnahmen starten













