Fehlender Wasserrückhalt verschärft Austrocknung – Kleinwasserkraftwerke behindern Fischwanderung – WWF fordert mehr Renaturierung zum Erhalt der gefährdeten Huchen in der Pielach
Ein Monat bis zum globalen Klimastreik: WWF tritt gegen Verbauung auf
Wien, am 24. August 2021. Überschwemmungen, Hitzewellen, Erdrutsche – die Folgen der Klimakrise sind längst sichtbar und laut WWF Österreich auch durch besseren Schutz der Böden einzudämmen. In einem Monat geht die Umweltschutzorganisation daher wieder gemeinsam mit den Fridays for Future beim weltweiten Klimastreik auf die Straßen, um für einen Stopp der Verbauung wertvoller Naturräume einzutreten. „Der Flächenfraß befeuert die Klimakrise – intakte Böden hingegen können die Gefahr vor Überschwemmungen mindern und CO2 speichern. Die Politik muss die Zerstörung unserer natürlichen Klimaschutzversicherung endlich stoppen und sich aktiv für den Schutz unserer Natur einsetzen“, sagt Lisa Plattner, Klimasprecherin des WWF Österreich. Laut einer kürzlich präsentierten WWF-Umfrage wünschen sich 76 Prozent der Österreicher*innen mehr Bodenschutz. „Wir müssen jetzt wirklich alle auf die Straße gehen und für unsere Forderungen eintreten. Denn nur gemeinsam können wir die Klimakrise bekämpfen,“ sagt Plattner.
Der achte weltweite Klimastreik der Fridays for Future führt am 24. September ab 12:00 Uhr vom Wiener Praterstern bis zum Heldenplatz.
Details zum Klimastreik in Wien: www.klimaprotest.at
Details zu den Klimastreiks in allen Bundesländern: www.fridaysforfuture.at
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