Tiere wie die grüne Meeresschildkröte, die Schneeeule und der Große Hammerhai werden zukünftig besser geschützt. Die Entscheidung fiel auf der UN-Konferenz zum Schutz wandernder Tierarten.
Das EU-Waldschutzgesetz: ein Erfolg für den Regenwaldschutz
Der 13. September 2022 brachte einen Lichtblick für den Regenwaldschutz! Das EU-Parlament stimmte für ein starkes EU-Waldschutzgesetz. Das Gesetz soll verhindern, dass für den Anbau oder die Herstellung von Produkten wie Fleisch, Kakao, Kaffee, Mais, Palmöl, Holz oder Soja für Futtermittel wertvoller Regenwald zerstört wird. Denn die Importe der EU sind die treibende Kraft hinter der Zerstörung von Ökosystemen wie Regenwald, Grasland und Feuchtgebieten für die Landwirtschaft.
Im Rahmen der europaweiten Initiative „Together4Forests“ setzte sich der WWF seit 2020 gemeinsam mit über 50 anderen Naturschutz- und Menschenrechtsorganisationen ein starkes EU-Waldschutzgesetz, das den Import von Produkten, die den Regenwald und andere Ökosysteme zerstören verhindert. 1,2 Millionen Menschen unterzeichneten die Petition, 50.000 Menschen schickten Emails an die Minister*innen ihrer Länder und 206.000 Menschen forderten EU-Parlamentarier*innen auf für ein starkes Waldschutzgesetz zu stimmen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützer*innen, die uns zur Seite gestanden sind!
Auch Hannah-Heidi Schindler, WWF-Expertin für nachhaltige Ernährung begrüßt den Gesetzesentwurf: „Das EU-Parlament hat damit ein wichtiges Zeichen für den besseren Schutz der weltweiten Regenwälder gesetzt. Damit das Gesetz in der Praxis wirkt, braucht es aber noch mehrere weitere Schritte.”
Ein Wermutstropfen: Wichtige andere Ökosysteme wie Grasland oder Feuchtgebiete sind im aktuellen Gesetzesentwurf nicht inkludiert. Jetzt geht der Gesetzesentwurf in die Triolog-Verhandlungen zwischen der Kommission, den Mitgliedstaaten und dem Parlament. „Hier darf es keine weiteren Abschwächungen geben”, appelliert Hannah-Heidi Schindler.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF an Bundesregierung: Verzicht auf Energiesparen verschärft Energiekrise
Anhaltendes Verweigern wirksamer Energiespar-Maßnahmen und Kampagnen erhöht Risiko von Versorgungsengpässen – Umdenken der Politik gefordert
Neue WWF-Umfrage zeigt große Unterstützung für Renaturierung in Österreich
76 Prozent halten Renaturierungsmaßnahmen für wichtig – Mehrheit fordert Kanzler-Einsatz für Finanzierung und Abbau umweltschädlicher Subventionen
Bauarbeiten für Lobau-Autobahn gestartet – WWF kritisiert sündteuren Irrweg
Umweltrisiken und Milliardenkosten sprechen eindeutig gegen neue S1-Autobahn – WWF fordert Ausbau des öffentlichen Verkehrs und flächensparende Raumplanung
Drama um Buckelwal „Timmy“: WWF warnt vor steigenden Gefahren für Wale weltweit
Wachsender Unterwasserlärm, Schiffsverkehr und Folgen der Klimakrise bringen Wale weltweit unter Druck – WWF fordert verstärkten Schutz, um Risiko für Strandungen zu reduzieren
WWF und VCÖ: Rund 17.000 Hasen jährlich Opfer des Straßenverkehrs
Straßennetz wird zur tödlichen Falle – Zerschneidung der Lebensräume nimmt zu – WWF und VCÖ fordern Stopp der Naturzerstörung
WWF-Erfolg: Comeback der Spitzmaulnashörner in Südafrika
Hoffnung für eine stark bedrohte Art: Durch Schutzmaßnahmen leben wieder 6.487 Spitzmaulnashörner in Südafrika. Vor allem Lebensraumverlust und Wilderei sind eine große Gefahr.
WWF: Neues Gesetz bedroht Österreichs letzte intakte Flüsse
Naturschutzorganisation warnt vor „Freibrief für Flussverbauung“ durch EABG – Geplantes Aufweichen des Gewässerschutzes geht weit über EU-Vorgaben hinaus – WWF fordert deutliche Verbesserungen
20 Jahre WWF Earth Hour: Licht aus gegen Energieverschwendung
Jubiläum für eine der größten Klima- und Naturschutz-Aktionen – Berühmte Wahrzeichen, Städte und Gemeinden machen mit – Bundespräsident Van der Bellen unterstützt Aktion in Österreich













