Schlüsselkapitel zu EU-geschützter Natur und Städten ohne Flächenangaben und Maßnahmen – Gesamtausmaß der zu renaturierenden Flächen bis 2030 fehlt – WWF fordert rasche Nachschärfungen
Flusserlebnis in Oberösterreich: Schulaktionen und Familienfest an der Traun
Wien/Linz, 12. Juni 2012 – Heute stellten Umwelt-Landesrat Rudi Anschober und der WWF Österreich das neue gemeinsame Umweltbildungsprogramm „Lebendige Flüsse Oberösterreichs“ vor. Im Rahmen dessen werden im Juni und Juli entlang der Traun Projekttage für Schulklassen sowie ein Familienfest angeboten. Anhand eindrucksvoller Naturerlebnisse und altersgerechtem Hintergrundwissen soll das Bewusstsein von Kindern und Jugendlichen für intakte Wasserlebensräume und deren Schutz geschärft werden.
„Bewusstseinsbildung ist eine der wichtigsten Aufgaben für die Zukunft. Der Schutz der Gewässer wird derzeit oft fernab der öffentlichen Aufmerksamkeit betrieben. Das soll sich jetzt ändern, denn die sogenannten Flussdialoge haben gezeigt, dass das Interesse der Bevölkerung groß ist. Schließlich geht es darum, unseren Kindern und Enkeln saubere Gewässer und eine intakte, lebenswerte Umwelt zu sichern“, sagt Umwelt-Landesrat Rudi Anschober.
Die Projekttage zum Thema intakte Fließgewässer werden für Schulklassen von der dritten bis zur achten Schulstufe im Juni und Juli 2012 an der Traun rund um Bad Ischl angeboten. Gemeinsam mit WWF-ÖkopädagogInnen erforschen und erleben die SchülerInnen den Fluss und seine Bewohner hautnah und erfahren mehr über die Bedeutung naturnaher Fließgewässer. Auf dem Programm stehen spannende Aktivitäten am und im Wasser, wie die Erforschung von Flussbewohnern oder Informationen dazu, wie der Lebensalltag der SchülerInnen mit unseren Flüssen verknüpft ist.
„Mit dem Umweltbildungsprogramm ‚Lebendige Flüsse Oberösterreichs’ möchten wir Schülerinnen und Schülern spielerisch einen Einblick in die komplexen ökologischen Zusammenhänge von Fließgewässern ermöglichen und anhand spannender Naturerlebnisse am und im Fluss ihre Begeisterung für intakte Wasserlebensräume wecken“, so Barbara Tauscher, Leiterin des Umweltbildungsprogramms des WWF Österreich.
Im Rahmen der Projekttage gestalten die Schulklassen darüber hinaus das größte Flussbild Oberösterreichs. Dieses wird auf dem „Fest der Flüsse“ am 7. Juli in Bad Ischl präsentiert und erweitert. Das Familienfest bildet den feierlichen Abschluss des Umweltbildungsprogramms „Lebendige Flüsse Oberösterreichs“. Verschiedenste Mitmachstationen und Informationsstände bieten Jung und Alt jede Menge Spiel, Spaß und Wissenswertes rund um das Thema intakte Fließgewässer.
Weitere Informationen zum Umweltbildungsprogramm und zum Fest der Flüsse auf www.wwf.at/flusserlebnis
Das Umweltbildungsprogramm "Lebendige Flüsse Oberösterreichs" und das "Fest der Flüsse" werden unterstützt von der Flussraumbetreuung Obere Traun www.blattfisch.at.
Rückfragehinweis:
Mag. (FH) Lisa Simon, WWF Pressesprecherin, Tel. +43-1/48817-215, lisa.simon@wwf.at
Mag.a Petra Danhofer, Pressereferentin Büro Landesrat Anschober, Tel.: +43-732-7720-12083, E-Mail: petra.danhofer@ooe.gv.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Erstmals Wolfsrudel in Nordtirol nachgewiesen: WWF fordert Abschuss-Stopp
Neue Verbreitungskarte des Österreichzentrums dokumentiert Rudel im Bezirk Landeck – Vier Jungwölfe bei Fiss gesichtet – WWF: Drei Abschussverordnungen sofort aussetzen
WWF: Österreich legt lückenhaften Renaturierungsplan vor
Naturschutzorganisation fordert Nachschärfungen mit verbindlichen Maßnahmen, Fristen und Budgets – Bestehende Programme reichen nicht für Schutz vor Hitze und Dürre
646 Hitzetote: WWF fordert Klima- und Naturschutzpaket
Umweltschutzorganisation für „Hitze-Milliarde“, mehr Renaturierung und wirksamen Klimaschutz – Natürliche Schutzmaßnahmen verstärken
WWF-Auswertung: 39 große Alpenspeicher im Nahbereich von Permafrost
Steigende Klimarisiken erfordern mehr Transparenz und Vorsorge – Minister Totschnig soll bis Jahresende Klima-Sicherheitsbericht vorlegen – Stopp für riskanten Kaunertal-Ausbau gefordert
Rechenzentrum Stetten: WWF fordert Stopp der Umwidmung auf der grünen Wiese
4,3 Hektar Ackerfläche sollen zu Bauland werden – Naturschutzorganisation verlangt Prüfung von Brachflächen und Offenlegung aller Umweltfolgen
WWF zu CO₂-Speicherung: CCS nur für unvermeidbare Restemissionen
Umweltschutzorganisation warnt vor Freibrief für fossile Geschäftsmodelle – Vorrang für Emissionsvermeidung – Strenge Grenzen bei geplanter Öffnung für CO₂-Speicherung
Finale bei Österreichs Flusswahl: Noch bis 1. September abstimmen
Neun Flüsse aus allen Bundesländern stehen zur Wahl – Extreme Trockenheit und Hitze setzen Gewässer und Fische unter Druck – WWF ruft zu starkem Zeichen für lebendige Flüsse auf
WWF-Erfolg: Brutflöße sorgen für Jungvogel-Boom an der March
Der WWF baut und renoviert künstliche Brutplätze für die Zugvögel. Nun können wir eine positive Bilanz ziehen: Im Gebiet gibt es so viele Jungvögel, wie seit Jahren nicht mehr!











